Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Paul Wühr

An und Für

Gedichte

Cover: An und Für

Carl Hanser Verlag, München 2004
ISBN-10 3446204733
ISBN-13 9783446204737
Gebunden, 136 Seiten, 14,90 EUR

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Klappentext

Paul Wührs Widmungsgedichte an Freunde, Kollegen, tote und lebende Weggefährten von H. C. Artmann bis Fritz Arnold, von Eduard Mörike bis Franz Kafka eröffnen dem Leser eine neue Seite dieses unvergleichlichen Schriftstellers. Diese Gedichte gehören zum Persönlichsten in Paul Wührs Werk.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 20.08.2007

Hans-Herbert Räkel bespricht zwei Gedichtbände von Peter Wühr, wobei er sich des einen Bands kurz und begeistert, des anderen ausführlicher aber auch kritischer widmet. Die Gedichte in "An und Für" sind für bestimmte Gelegenheiten und überwiegend über und auf Freunde und Kollegen von Wühr geschrieben, erklärt der Rezensent. Das wird Räkel dann auch zunehmend zum Problem, denn was zum entsprechenden Anlass leicht und witzig daher kommt, gewinnt aus dem Zusammenhang publiziert allzu viel Bedeutung, dem die Gedichte dann nicht immer gerecht werden und sie mitunter gar zum Kalauer gerinnen lässt, so Räkel unzufrieden. Dazu kommt, dass der Lyriker mit seinen Gedichten auf Bekannte gewisse Rücksichten zu nehmen gewillt ist, die der Eigenständigkeit der Verse nicht zugute kommen, wie der Rezensent bemerkt, der findet, dass die wahre Poesie so auf der Strecke bleibt.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren