Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
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Klappentext
Paul Wührs Widmungsgedichte an Freunde, Kollegen, tote und lebende Weggefährten von H. C. Artmann bis Fritz Arnold, von Eduard Mörike bis Franz Kafka eröffnen dem Leser eine neue Seite dieses unvergleichlichen Schriftstellers. Diese Gedichte gehören zum Persönlichsten in Paul Wührs Werk.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 20.08.2007
Hans-Herbert Räkel bespricht zwei Gedichtbände von Peter Wühr, wobei er sich des einen Bands kurz und begeistert, des anderen ausführlicher aber auch kritischer widmet. Die Gedichte in "An und Für" sind für bestimmte Gelegenheiten und überwiegend über und auf Freunde und Kollegen von Wühr geschrieben, erklärt der Rezensent. Das wird Räkel dann auch zunehmend zum Problem, denn was zum entsprechenden Anlass leicht und witzig daher kommt, gewinnt aus dem Zusammenhang publiziert allzu viel Bedeutung, dem die Gedichte dann nicht immer gerecht werden und sie mitunter gar zum Kalauer gerinnen lässt, so Räkel unzufrieden. Dazu kommt, dass der Lyriker mit seinen Gedichten auf Bekannte gewisse Rücksichten zu nehmen gewillt ist, die der Eigenständigkeit der Verse nicht zugute kommen, wie der Rezensent bemerkt, der findet, dass die wahre Poesie so auf der Strecke bleibt.
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Vexierspielkünstler
20.03.2010: Die FAZ hat Denis Johnsons Thriller "Keine Bewegung!" gelesen und freut sich über das Gespür des Autors für kriminelle Loser. Die FR folgt der zehnjährigen Dora durch Jacques Roubauds Abenteuer und Geheimnis verheißenden "Verwilderten Park". Sehr anregend findet die NZZ Eric Hobsbawms Buch über "Globalisierung, Demokratie und Terrorismus". Die taz spürt einen Hauch von Erlösung in Don DeLillos Roman "Der Omega-Punkt". Mehr lesen
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15.03.2010: Für die Natur gibt es keine Katastrophen, nur für die Menschheit. Der Schweizer Historiker Francois Walter hat eine Kulturgeschichte ihrer Bewältigung geschrieben und der Sinnsuche des Menschen: Strafe Gottes, Prüfung der Gottesfürchtigen sowie Ansporn zu neuen technischen Entwicklungen. Hier eine Leseprobe aus "Katastrophen". Mehr lesen
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11.03.2010: Im Erstlingsroman der Argentinierin Betina Gonzalez begibt sich eine Tochter auf die Suche nach den Spuren ihres Vaters, eines mittelmäßigen Bildhauers, und nimmt Kontakt mit seinen Geliebten auf. Hier eine Leseprobe aus "Nach allen Regeln der Kunst". Mehr lesen
Necla Kelek: Himmelsreise
08.03.2010: Passend zum 8. März: Necla Kelek kämpft in ihrem neuen Buch für eine aufgeklärte Lesart des Koran, informiert über Entstehung und Hintergründe und stellt fest: Auf den Koran kann sich nicht berufen, wer für Kopftuch und fünf Pflichtgebete am Tag plädiert. Lesen Sie hier ein Kapitel aus "Himmelsreise". Mehr lesen


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