Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Franz Kabelka

Heimkehr

Kriminalroman

Cover: Heimkehr

Haymon Verlag, Innsbruck - Wien 2004
ISBN-10 3852184452
ISBN-13 9783852184456
Gebunden, 233 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Schauplatz ist die österreichische Provinz. Chefinspektor Anton ("Tone") Hagen kehrt nach Jahren bei der Linzer Kriminalpolizei nach Vorarlberg heim. Einen Tag nach seinem Dienstantritt wird der verwitwete Schriftsteller Eugen Rhomberg in Feldkirch ermordet - genauer: geköpft, und zwar mit einer originalen, aber nachgeschliffenen Hellebarde. Neben der Leiche findet man ein Manuskript, das den Mord literarisch vorwegnimmt. Mit einer wesentlichen Abweichung in der Person des Opfers: In Rhombergs Text wird sein höchst erfolgreicher Kollege und Widersacher Sebastian Steinbacher umgebracht. Übrigens scheinen die beiden Töchter Rhombergs, eine davon mit einem Türken der zweiten Generation verheiratet, ihrem ermordeten Vater nicht sonderlich nachzutrauern. Türkische Kreise und das regionale Schriftstellermilieu sind denn auch zunächst das Umfeld, in denen Hagen und seine neuen Kollegen ermitteln.
Während der Afghanistanfeldzug der USA seinen Lauf nimmt und die Angst vor Anthrax bis nach Österreich überschwappt, geschieht ein zweiter Mord, zerbröckeln Fassaden gutbürgerlichen Familienlebens, trifft Chefinspektor Hagen seine Jugendliebe. Die Ermittlungen zum Hellebardenmord stocken, was umso schwerwiegender ist, als vieles auf einen Serienmörder hinweist. Auch neben der zweiten Leiche hat der Täter einen Auszug aus dem Rhombergschen Manuskript deponiert, wieder mit der genauen Schilderung des Mordes. Gibt es noch mehr Teile dieses Manuskripts - und damit noch mehr potentielle Mordopfer?

Rezension Perlentaucher

Wer nachdenkt - über die Provinz, die Familie, den Literaturbetrieb -, der sollte seinen Lesern zutrauen, dass auch sie denken können. Er sollte nicht erklären, was sie schon verstanden haben, sollte also keine Witze aufdröseln und nichts doppeln, sondern alles Überflüssige weglassen. Dann leuchtet das Nötige von selbst...
Lesen Sie mehr von Michael Schweizer in 'Mord und Ratschlag'

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