Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Schauplatz ist die österreichische Provinz. Chefinspektor Anton ("Tone") Hagen kehrt nach Jahren bei der Linzer Kriminalpolizei nach Vorarlberg heim. Einen Tag nach seinem Dienstantritt wird der verwitwete Schriftsteller Eugen Rhomberg in Feldkirch ermordet - genauer: geköpft, und zwar mit einer originalen, aber nachgeschliffenen Hellebarde. Neben der Leiche findet man ein Manuskript, das den Mord literarisch vorwegnimmt. Mit einer wesentlichen Abweichung in der Person des Opfers: In Rhombergs Text wird sein höchst erfolgreicher Kollege und Widersacher Sebastian Steinbacher umgebracht. Übrigens scheinen die beiden Töchter Rhombergs, eine davon mit einem Türken der zweiten Generation verheiratet, ihrem ermordeten Vater nicht sonderlich nachzutrauern. Türkische Kreise und das regionale Schriftstellermilieu sind denn auch zunächst das Umfeld, in denen Hagen und seine neuen Kollegen ermitteln.
Während der Afghanistanfeldzug der USA seinen Lauf nimmt und die Angst vor Anthrax bis nach Österreich überschwappt, geschieht ein zweiter Mord, zerbröckeln Fassaden gutbürgerlichen Familienlebens, trifft Chefinspektor Hagen seine Jugendliebe. Die Ermittlungen zum Hellebardenmord stocken, was umso schwerwiegender ist, als vieles auf einen Serienmörder hinweist. Auch neben der zweiten Leiche hat der Täter einen Auszug aus dem Rhombergschen Manuskript deponiert, wieder mit der genauen Schilderung des Mordes. Gibt es noch mehr Teile dieses Manuskripts - und damit noch mehr potentielle Mordopfer?
Rezension Perlentaucher
Wer nachdenkt - über die Provinz, die Familie, den Literaturbetrieb -, der sollte seinen Lesern zutrauen, dass auch sie denken können. Er sollte nicht erklären, was sie schon verstanden haben, sollte also keine Witze aufdröseln und nichts doppeln, sondern alles Überflüssige weglassen. Dann leuchtet das Nötige von selbst...
Lesen Sie mehr von Michael Schweizer in 'Mord und Ratschlag'
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








