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Klappentext
Mit beiliegender Musik-CD von Dos Hermanos. Eine Wiederentdeckung, ein besonderer Fund: das sind die Schwabinger Tagebücher des Walter Rufer, erschienen 1963. Das Nichtstun wird hier besungen. Das Schreiben. Die ziellosen Streifzüge durch die Stadt. Das Glas zuviel. Das Leben in wilder Ehe (mit Marie). Und immer, wenn das Glück gerade zum Greifen nah ist, entwischt es wieder.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 09.06.2007
Eine kleine aber feine Wiederentdeckung sieht Rainer Weiss in diesen erstmals 1963 erschienenen Gedichten Walter Rufers, den "Schwabinger Tagebüchern". Er würdigt den 1975 verstorbenen Autor als "humorbegabten Individualisten und lakonischen Existenzialisten". Ausführlich berichtet er über das Leben Rufers, der sich als Schriftsteller zu seinem Bedauern nicht wirklich durchsetzten konnte, meist dem Müßiggang nachging und oft Trost im Alkohol suchte. Die hier versammelten 139 heiter-melancholischen Gedichte verraten seines Erachtens den Einfluss von Kästner und Ringelnatz. Vor allem dokumentieren sie für Weiss das Lebensgefühl einer verlorenen Zeit, als München noch stolz auf sein "Künstlerviertel" Schwabing war.
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