Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Seit er zum Diktator der Sowjetunion und zur verherrlichten Führungsfigur des Weltkommunismus geworden war, hatte Stalin maßgeblichen Einfluss auf deutsche Angelegenheiten. Deutsche und russische Spezialisten belegen die Vielschichtigkeit des Verhältnisses, das Stalin und die Deutschen verband. Sie thematisieren Stalins Deutschlandpolitik vom Ende der 20er Jahre bis zu seinem Tod 1953, die Geschichte des deutschen Kommunismus in der Weimarer Republik und im Moskauer Exil, das Schicksal der überlebenden sowjetischen Opfer des nationalsozialistischen Vernichtungskriegs und das der deutschen Kriegsgefangenen sowie die Bewältigung der stalinistischen Vergangenheit. Darüber hinaus wird der Diktaturvergleich zwischen Stalinismus und Nationalsozialismus unter den Aspekten von Herrschaftslogik und Herrschaftssystem, Utopie und Massenverbrechen diskutiert.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.05.2007
Instruktiv scheint Rezensent Rolf Steininger diesen Sammelband über "Stalin und die Deutschen", den Jürgen Zarusky herausgegeben hat. Die Beiträge verdeutlichen seines Erachtens, wie Stalin in mehrfacher Hinsicht die Geschichte Deutschlands bestimmte, vor, mit und nach Hitler. Lobend erwähnt er den Beitrag von Andreas Hilger über die Erfahrungen deutscher Kriegsgefangener in Stalins Sowjetunion. Daneben hebt er eine Reihe von Beiträgen hervor, die sich mit dem Themenkomplex um die Stalin-Note aus dem Jahr 1952 befassen. Zur "unendlichen Geschichte" der Stalin-Note findet er in dem Band durchaus Neues, wenn auch letztlich nichts, was den Streit endgültig beenden könnte. Besonders Jochen Laufers Beitrag liegt ihm hier am Herzen. Laufer versuche zu zeigen, dass die Einlassungen Stalins zu einer möglichen Wiedervereinigung niemals ernst, sondern reine Taktik gewesen seien. In diesem Zusammenhang begrüßt Steiniger die von Bernd Bonvitsch und Sergej Kudrjasov besorgte Veröffentlichung von Gesprächen Stalins am 1. und 7. April 1952 mit der SED-Führung in Moskau im Wortlaut. So könne der Leser seine eigenen Schlüsse ziehen.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








