Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Dorothee Pfeiffer, Ursula Welsch

Lou Andreas-Salome

Eine Bildbiografie

Cover: Lou Andreas-Salome

Reclam Verlag, Leipzig 2006
ISBN-10 337900877X
ISBN-13 9783379008778
Gebunden, 198 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Schon zu Lebzeiten war Lou Andreas-Salome (1861-1937) ihren Zeitgenossen ein faszinierendes Rätsel. Im Leben von Nietzsche, Rilke oder Freud hat sie eine wichtige Rolle gespielt, aber sie war viel mehr als deren Muse. Früh schon rebelliert sie gegen überlebte Traditionen, studiert, führt ein Leben außerhalb aller Konventionen und überzeugt auch als Schriftstellerin. Der Band, der aus dem Nachlass von Lou Andreas-Salome schöpft, präsentiert mit ca. 200 Abbildungen Leben, Lieben und Schaffen dieser außergewöhnlichen Frau in zahlreichen, bislang unveröffentlichten Fotos und Dokumenten.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.02.2007

Rezensent Dorion Weickmann zeigt sich enttäuscht von dieser Biografie Lou Andreas-Salomes, die seiner Meinung nach den Mythos, den die Frau um sich selbst herum geschaffen hat, noch festigt, statt ihn zu dekonstruieren. Das Buch "geht der Protagonistin auf den Leim." Die Autorinnen Ursula Welsch und Dorothee Pfeiffer hinterfragen die Selbststilisierung von Andreas-Salome, die immer noch durch die Kulturgeschichte geistert, obwohl ihre Publikationen schon weitestgehend vergessen sind, kaum - eine Schwäche, die sich Welsch auch schon einmal in einer früheren Publikation zum Thema erlaubt hat, wie Weickmann bemerkt. Zudem "wimmelt es in diesem Buch von kleinen Ungereimt- und Ungenauigkeiten."

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren