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zuletzt aktualisiert 13.03.2010, 14.25 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Philip K. Dick

...wenn unsere Welt ihr Himmel ist

Letzte Gespräche

Cover: ...wenn unsere Welt ihr Himmel ist

Edition Phantasia, Bellheim 2006
ISBN-10 3924959722
ISBN-13 9783924959722
Gebunden, 244 Seiten, 45,00 EUR

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Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Joachim Körber. Wenige Monate vor seinem Tod stand Philip K. Dick der Journalistin Elaine Sauter im Jahre 1982 in einer Reihe von Interviews Rede und Antwort. Unmittelbar vor dem Filmstart von "Blade Runner" befand sich Dick auf der Höhe seines Ruhms und seiner Anerkennung als Schriftsteller. Neben Informationen über die Verfilmung seines bekanntesten Romans, "Do Androids Dream of Electric Sheep?", die einen Großteil der Gespräche ausmachen, liefern diese Interviews, die im vorliegenden Band ungekürzt und wortgetreu als letzte Äußerungen eines der bedeutendsten Talente der modernen Science Fiction vorliegen, nicht nur faszinierende Einblicke in Leben und Werk dieses Ausnahmeschriftstellers, sondern auch Ausblicke auf in Arbeit befindliche Werke, die durch Dicks frühen Tod nicht mehr geschrieben werden konnten.

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.01.2007

Ein förmliches Interview kann man von den in einer limitierten Auflage von 300 Bänden gedruckten Gesprächen, die Gwen Lee mit dem Kult-Autor der Science Fiction Philip K. Dick zwei Monate vor seinem Tod 1982 geführt hat, nicht erwarten, stellt Wolfgang Frömberg klar. Die Gespräche pendeln zwischen Plaudereien mit witzigen Anekdoten und ernsthaften Auseinandersetzungen mit Dicks Gottesverständnis, erklärt der Rezensent, und er lobt, dass Lee sich im Werk des Schriftstellers so gut auskennt, dass sie auch technische, theologische und politische Fragen nicht vergisst. Und unter dem leichten Unterhaltungston tritt die melancholische Note hervor, die auch in den Romanen und Geschichten des Vielschreibers stets präsent ist, so Frömberg eingenommen.

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