Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Patricia Highsmith

Small g - eine Sommeridylle

Roman

Cover: Small g - eine Sommeridylle

Diogenes Verlag, Zürich 2006
ISBN-10 3257064225
ISBN-13 9783257064223
Gebunden, 464 Seiten, 22,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Matthias Jendis. Im "Small g", einer Zürcher Vorstadtkneipe mit zum Teil schwuler Klientel, kreuzen sich die Wege einsamer Habitues. Eines Tages taucht die junge, aufregend hübsche Luisa auf und bringt die Gefühle völlig unterschiedlicher Männer und Frauen durcheinander: eine Bewährungsprobe und tödliche Bedrohung für die zahlreichen, miteinander verflochtenen Liebesbeziehungen. Patricia Highsmiths letzter Roman.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.12.2006

Angetan berichtet Rezensent Jochen Schimmang über Patricia Highsmiths letzten Roman "Small g", der nun postum im Rahmen der Werkausgabe erschienen ist. Seines Erachtens gilt Highsmith heute zu Recht als eine der "bedeutendsten amerikanischen Autorinnen" des 20. Jahrhunderts. Er würdigt die Kunst der Autorin, die Abgründe der menschlichen Seele zu erforschen, ihre präzise, nie klischeehafte Figurenzeichnung und ihre detaillierten Beobachtungen von Alltagshandlungen. Der im Schwulen- und Lesbenmilieu von Zürich spielende Roman "Small g" handelt seiner Auskunft nach von der Befreiung einer jungen Frau, wofür allerdings die böse "Hexe" Renate erst einmal durch einen Unglücksfall sterben muss. Dabei weist Schimmang darauf hin, dass Highsmith der vielschichtig gezeichneten Hexe "erkennbar Züge" von sich selbst verliehen hat.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren