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Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Matthias Jendis. Im "Small g", einer Zürcher Vorstadtkneipe mit zum Teil schwuler Klientel, kreuzen sich die Wege einsamer Habitues. Eines Tages taucht die junge, aufregend hübsche Luisa auf und bringt die Gefühle völlig unterschiedlicher Männer und Frauen durcheinander: eine Bewährungsprobe und tödliche Bedrohung für die zahlreichen, miteinander verflochtenen Liebesbeziehungen. Patricia Highsmiths letzter Roman.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.12.2006
Angetan berichtet Rezensent Jochen Schimmang über Patricia Highsmiths letzten Roman "Small g", der nun postum im Rahmen der Werkausgabe erschienen ist. Seines Erachtens gilt Highsmith heute zu Recht als eine der "bedeutendsten amerikanischen Autorinnen" des 20. Jahrhunderts. Er würdigt die Kunst der Autorin, die Abgründe der menschlichen Seele zu erforschen, ihre präzise, nie klischeehafte Figurenzeichnung und ihre detaillierten Beobachtungen von Alltagshandlungen. Der im Schwulen- und Lesbenmilieu von Zürich spielende Roman "Small g" handelt seiner Auskunft nach von der Befreiung einer jungen Frau, wofür allerdings die böse "Hexe" Renate erst einmal durch einen Unglücksfall sterben muss. Dabei weist Schimmang darauf hin, dass Highsmith der vielschichtig gezeichneten Hexe "erkennbar Züge" von sich selbst verliehen hat.
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