Am 4. November 1922 entdeckte Howard Carter nach sechsjähriger Suche den Eingang zum Grab des Pharaos Tutanchamun, der um 1350 v.Chr. mit 18 Jahren starb. In den unterirdischen Grabkammern im "Tal der Könige" fand Carter ungeheure Schätze ... Um die Entdeckung des Grabs von Tutanchamun ranken sich abenteuerliche Mythen und Legenden. Immer wieder wird von der Rache des im ewigen Schlaf gestörten Pharaos erzählt, von dem Unglück, das der Besitz der Kunstwerke aus seiner Gruft mit sich bringt. Mindestens ebenso spannend ist aber, wie viele Informationen die Archäologie aus diesem, aber auch aus unscheinbareren Funden zu ziehen weiß. Dass in Ägypten auch heute noch erstaunliche Schätze verborgen sind, davon berichtet lebendig und kenntnisreich der Archäologe Dr. Edgar Pusch. Er gräbt seit vielen Jahren die 3000 Jahre alte RamsesStadt im Nildelta aus, die etwa in derselben Epoche entstand, in der auch Tutanchamun lebte. Neben Edgar Pusch hat auch Sebastian Schaaps die Autorin beraten, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Ausstellung "Howard Carter - der Ausgräber Tutanchamuns" des Ägyptischen Museums der Universität Bonn.
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