Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Friedrich Engels, Karl Marx

Das kommunistische Manifest

2 CDs. Gelesen von Katharina Thalbach

Cover: Das kommunistische Manifest

Jumbo Neue Medien, Hamburg 2006
ISBN-10 3833716827
ISBN-13 9783833716829
CD, 14,95 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Musik: Degeyter / Eisler / Maske. Laufzeit 87 Minuten. 1848 erschien in London ein Text, der die Welt veränderte. Er wurde zum Ausgangspunkt ökonomischer Systeme, politischer Konflikte und nicht zuletzt einer Vielzahl von Missverständnissen, die bis heute das politische Bewusstsein prägen. Das von Karl Marx und Friedrich Engels verfasste Programm der Kommunistischen Partei ist als historisches Dokument einmalig und überrascht durch seine mitunter erschreckend weitsichtigen Analysen u.a. zur Ausbeutung der Arbeiter oder zur Globalisierung. Katharina Thalbach leiht in einer künstlerischen Lesung diesem Text ihre Stimme.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 01.12.2006

Der Rezensent Tobias Lehmkuhl steht dieser Hör-CD ambivalent gegenüber. Die Version der Internationale, die die Lesung des "Kommunistischen Manifests" einleitet und die ihn beim ersten Hören schwer irritiert, findet er erst dann ganz interessant, als er mehr über die Hintergründe dieser Interpretation weiß. Mit dem Vortragsstil von Katharina Thalbach, die sich im Anschluss das Manifest vornimmt, kommt er jedoch gar nicht zurecht. Ihn stört, dass die Schauspielerin zwischen Identifizierung und Desinteresse schwankt. Abstand nehmen ohne unbeteiligt zu sein, das hätte sich Lehmkuhl gewünscht: "Ein dritter Weg, der einer kritischen Lektüre, die die historische Distanz deutlich macht, die inhaltliche Nähe aber nicht verleugnet, wollte ihr leider nicht gelingen."

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren