Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Barbara Stollberg-Rilinger

Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation

Vom Ende des Mittelalters bis 1806

Cover: Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation

C. H. Beck Verlag, München 2006
ISBN-10 3406535992
ISBN-13 9783406535994
Paperback, 133 Seiten, 7,90 EUR

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Klappentext

Als Franz II. am 6. August 1806 die Kaiserkrone niederlegte, hörte das Alte Reich auf zu existieren. Dieses Buch bietet eine Darstellung des Alten Reiches vom Ende des Mittelalters bis 1806. Erläutert werden Institutionen und Strukturen jenes Staates, der so gar nicht den Vorstellungen moderner Staatlichkeit entspricht, der aber Deutschland auch über dieses Datum hinaus prägte.

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Das Heilige Römische Reich - eine Leseprobe beim Verlag

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.11.2006

Rundum gelungen findet Rezensent Caspar Hirschi diese Geschichte des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation, die Barbara Stollberg-Rilinger vorgelegt hat. Er würdigt ihre souveräne Darstellung der Politik- und Verfassungsgeschichte des Reichs und lobt die Fähigkeit der Autorin, Schwerpunkte zu setzen, immer den Überblick zu behalten, allgemeine Aussagen konkret zu veranschaulichen und die Politik immer auch im Kontext von kulturellen Werten zu betrachten. Zudem hebt Hirschi hervor, dass Stollberg-Rilinger im Unterschied zu mancher populären Darstellung der Versuchung widersteht, das Reich als Vorläufer des postnationalen Europas zu deuten. Vielmehr führt sie laut Hirschi das Fehlen der wichtigsten Elemente von Staatlichkeit im Reich eindrücklich vor Augen.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren