Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Barbara Stollberg-Rilinger
Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation
Vom Ende des Mittelalters bis 1806
Klappentext
Als Franz II. am 6. August 1806 die Kaiserkrone niederlegte, hörte das Alte Reich auf zu existieren. Dieses Buch bietet eine Darstellung des Alten Reiches vom Ende des Mittelalters bis 1806. Erläutert werden Institutionen und Strukturen jenes Staates, der so gar nicht den Vorstellungen moderner Staatlichkeit entspricht, der aber Deutschland auch über dieses Datum hinaus prägte.
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Das Heilige Römische Reich - eine Leseprobe beim Verlag
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.11.2006
Rundum gelungen findet Rezensent Caspar Hirschi diese Geschichte des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation, die Barbara Stollberg-Rilinger vorgelegt hat. Er würdigt ihre souveräne Darstellung der Politik- und Verfassungsgeschichte des Reichs und lobt die Fähigkeit der Autorin, Schwerpunkte zu setzen, immer den Überblick zu behalten, allgemeine Aussagen konkret zu veranschaulichen und die Politik immer auch im Kontext von kulturellen Werten zu betrachten. Zudem hebt Hirschi hervor, dass Stollberg-Rilinger im Unterschied zu mancher populären Darstellung der Versuchung widersteht, das Reich als Vorläufer des postnationalen Europas zu deuten. Vielmehr führt sie laut Hirschi das Fehlen der wichtigsten Elemente von Staatlichkeit im Reich eindrücklich vor Augen.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








