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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

David Foster Wallace

In alter Vertrautheit

Storys

Cover: In alter Vertrautheit

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2006
ISBN-10 3462037277
ISBN-13 9783462037272
Gebunden, 255 Seiten, 18,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Ulrich Blumenbach und Marcus Ingendaay. David Foster Wallace zählt seit seinem Bestseller "Schrecklich amüsant, aber in Zukunft ohne mich" auch in Deutschland zu den großen amerikanischen Stimmen wie Jonathan Franzen oder Jeffrey Eugenides.
In seinen neuen Erzählungen nimmt er die zeitgenössische Wirklichkeit ins Visier und zeigt sich erneut als scharfer Beobachter, der gesellschaftliche Schwachstellen unbarmherzig ausschlachtet.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.12.2006

Man hat sich allgemein darauf verständigt, dass es nicht auf den Inhalt, sondern auf die Erzählweise in den Geschichten von David Foster Wallace ankommt, meint Hannes Hintermeier. Daran sei nicht nur der gewöhnlich nicht sehr geradlinige Plot von Wallace' Prosatexten schuld, sondern auch seine äußerst "avancierte" Sprache, die den Lesern ziemlich viel abverlangt. Der Ton wirke zwar mitunter etwas neunmalklug und arrogant, lasse aber nie die Künstlichkeit der Texte vergessen. Hintermeier bekennt glaubhaft seine Achtung vor diesem amerikanischen Autor und weiß auch zu würdigen, wie viel seine Prosa von den Übersetzern verlangt.

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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 30.10.2006

Nicht realistisches Erzählen, sondern eine Art "Hyperrealität" in gewundenen, mitunter durchaus unschönen Sätzen zeichne die Texte von David Wallace aus, meint Hans-Peter Kunisch. Auch in vorliegendem Erzählband wolle der amerikanische Autor zeigen, wie hässlich die Gegenwartssprache ist und wie eng die Sprachkorsette sind, in denen die Menschen gefangen sind. Gleichzeitig gehe es Wallace aber auch darum, der Vielschichtigkeit der Wirklichkeit eine mindestens ebenso komplexe Sprache entgegenzusetzen. Die penible Beobachtung, durch die sich die Texte auszeichnen, ist für die Leser zwar mitunter durchaus anstrengend und nervend, entspricht aber dem Programm Wallaces, der es sich mit dem Einverständnis des Rezensenten offenkundig zur Aufgabe macht, alles festzuhalten, was es zu beobachten und zu wissen gibt.

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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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