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Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Ulrich Blumenbach und Marcus Ingendaay. David Foster Wallace zählt seit seinem Bestseller "Schrecklich amüsant, aber in Zukunft ohne mich" auch in Deutschland zu den großen amerikanischen Stimmen wie Jonathan Franzen oder Jeffrey Eugenides.
In seinen neuen Erzählungen nimmt er die zeitgenössische Wirklichkeit ins Visier und zeigt sich erneut als scharfer Beobachter, der gesellschaftliche Schwachstellen unbarmherzig ausschlachtet.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.12.2006
Man hat sich allgemein darauf verständigt, dass es nicht auf den Inhalt, sondern auf die Erzählweise in den Geschichten von David Foster Wallace ankommt, meint Hannes Hintermeier. Daran sei nicht nur der gewöhnlich nicht sehr geradlinige Plot von Wallace' Prosatexten schuld, sondern auch seine äußerst "avancierte" Sprache, die den Lesern ziemlich viel abverlangt. Der Ton wirke zwar mitunter etwas neunmalklug und arrogant, lasse aber nie die Künstlichkeit der Texte vergessen. Hintermeier bekennt glaubhaft seine Achtung vor diesem amerikanischen Autor und weiß auch zu würdigen, wie viel seine Prosa von den Übersetzern verlangt.
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 30.10.2006
Nicht realistisches Erzählen, sondern eine Art "Hyperrealität" in gewundenen, mitunter durchaus unschönen Sätzen zeichne die Texte von David Wallace aus, meint Hans-Peter Kunisch. Auch in vorliegendem Erzählband wolle der amerikanische Autor zeigen, wie hässlich die Gegenwartssprache ist und wie eng die Sprachkorsette sind, in denen die Menschen gefangen sind. Gleichzeitig gehe es Wallace aber auch darum, der Vielschichtigkeit der Wirklichkeit eine mindestens ebenso komplexe Sprache entgegenzusetzen. Die penible Beobachtung, durch die sich die Texte auszeichnen, ist für die Leser zwar mitunter durchaus anstrengend und nervend, entspricht aber dem Programm Wallaces, der es sich mit dem Einverständnis des Rezensenten offenkundig zur Aufgabe macht, alles festzuhalten, was es zu beobachten und zu wissen gibt.
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