Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
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- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Arabischen von Hartmut Fähndrich. Am Ende von Ibrahim al-Konis Roman "Die verheißene Stadt" steht die Stadt tatsächlich, und sie hat einen Namen: Tan Amghar, das Land des Stammesführers. Der Stamm ist sesshaft geworden, entsprechend dem Geheiß - so will es der allgemeine Glaube - des verstorbenen Stammesführers, über dessen Grab ein Heiligtum errichtet wurde. Dieses ist Ausgangspunkt und Zentrum des neuen Lebens. Der Wille des Stammesführers, übermittelt durch die ihm "vermählte" Jungfrau, leitet weiterhin die Bewohnerinnen und Bewohner des "kleinen Waw", wie der Volksmund die Stadt nennt. Das große Waw, das Paradies, aus dem die Menschen einst vertrieben wurden und das wiederzufinden sie sich ein Leben lang mühen und es in vielerlei Form zu erkennen glauben - dieses große Waw bleibt auf Erden unerreichbar. Seiner ansichtig zu werden, ist ein menschlichem Willen entzogener Gnadenakt.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 08.08.2006
Wenn man sich erst einmal auf Ibrahim al-Konis besondere Erzählweise eingelassen hat, kann man auch in seinem jüngsten Werk "Die verheißene Stadt" in die geheimnisvolle Kultur der Tuareg eintauchen, berichtet Rezensent Martin Zähringer. Dieser Roman reihe sich nahtlos in die Reihe der Tuareg-Erzählungen des Autors ein, die alle den Mythos Wüste als krassen Gegensatz zum hektischen Treiben in der Großstadt darstellen. Dabei komme dieser Roman nach Meinung des Rezensenten wie eine kürzere Fassung des 2002 erschienenen Epos "Die Magier" daher, lediglich das Ende sei etwas positiver. In "Die verheissene Stadt" schildert al-Koni in einzelnen Episoden, die ein "locker zusammengesetztes, aber inhaltlich verbundenes Mosaik" bilden, die Suche des jungen Protagonisten nach dem "Waw", dem "verlorenen Paradies. Dabei helfen soll ihm die Poesie, was den Rezensenten insbesondere verzückt.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








