Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Francesco Petrarca

Süßes Übel, süßes Leid und süße Lust

Die schönsten Liebesgedichte. 1 CD

Cover: Süßes Übel, süßes Leid und süße Lust

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2006
ISBN-10 345530446X
ISBN-13 9783455304466
CD, 10,95 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Laufzeit 70 Minuten. Gesprochen von Angela WInkler und Walter Schmidinger. "Süßer Zorn, süße Verachtung, süßer Frieden, süßes Übel, süßes Leid und süße Lust, süßes Reden, das süß vernommen wurde, teils hingehaucht, teils voller Flammen".

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 14.07.2006

Für den Rezensenten Tobias Lehmkuhl war das Hören der von Angela Winkler und Walter Schmidinger vorgetragenen Gedichte des italienischen Dichters Petrarca kein Vergnügen. Lehmkuhl betont zwar, wie wichtig Reim und Rhythmus für die deutsche Lyrik sind, hier aber wird es ihm zuviel. Den eigentlichen Inhalt und sogar Zeilensprünge würden sie dem Reimschema allzu oft opfern, kritisiert der Rezensent. Darüber hinaus sei ihre Art zu verdeutlichen, dass es sich in "Süßes Übel, süßes Leid und süße Lust" um Liebesgedichte handele, etwas übertrieben: Angela Winkler "hauche jedes Wort derart zart dahin, als würde es sonst zerbrechen" und Walter Schmidinger versuche, durch reichliche Inanspruchnahme des Tremolos an die Emotionen der Zuhörer zu appellieren. Da aber schon die Übersetzung für Lehmkuhl nicht annähernd an die wohlklingenden italienischen Originale heranreicht, will er die Vortragenden nicht allein für sein Missvergnügen verantwortlich machen.

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren