Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Michael Donhauser

Ich habe lange nicht doch nur an dich gedacht

Neue und ausgewählte Gedichte

Cover: Ich habe lange nicht doch nur an dich gedacht

Urs Engeler Editor, Basel / Weil am Rhein und Wien 2005
ISBN-10 3905591995
ISBN-13 9783905591996
Gebunden, 194 Seiten, 22,00 EUR

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Klappentext

"Ich habe lange nicht doch nur an dich gedacht" versammelt in einem umfangreichen Band ausgewählter Gedichte aus den seit langem vergriffenen Gedichtveröffentlichungen "Dich noch und" und "Das neue Leben" und größere, über die Jahre entstandene und verstreut veröffentlichte Werkgruppen, unter ihnen die Gedichte, die ihrem Autor den Mondsee- und den Meraner Lyrik-Preis einbrachten, sowie eine große Zahl neuer Gedichte.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 30.05.2006

Eine große Nachhallzeit generiere Michael Donhausers Dichtung beim Leser, lobt und staunt Rezensent Leopold Federmair. Der vorliegende Auswahlband umfasse die nun fünfzehn Jahre andauernde Suche des Autors nach den Möglichkeiten lyrischer Ausdrucksweisen. Kennzeichnend und markant für den Rezensenten ist Donhausers unzeitgemäßer und in gewisser Hinsicht ungebrochener Rückgriff beispielsweise auf Goethe und Hölderlin, deren Inhalte er gleichwohl "entdramatisiert". Formalen Anklängen wiederum nehme er durch neue Bezüge ein wenig von ihrer Strenge. Sowohl das lyrische Ich als auch Landschaften würden in Donhausers Lyrik auf eine Weise zur Sprache gebracht, die auf "Beschwörung" aus ist. Als Inspirationsquelle für den enormen formalen und insbesondere rhythmischen Reichtum der Gedichte vermutet der Rezensent gerade die vermeintlich unzeitgemäße, aber ungemein produktive Reibung des Autors an traditionellen Formsprachen.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren