Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Kristina Bergmann

Ein Funkelndes weißes Feld

Roman

Cover:  Ein Funkelndes weißes Feld

Iatros Verlag, Nierstein 2005
ISBN-10 3937439471
ISBN-13 9783937439471
Unbekannt, 142 Seiten, 12,00 EUR

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Klappentext

2041. Die Ägypterin Marwa ist fast 80 Jahre alt. In einer Klinik in Davos geht ihr nach einer Operation manches durch den Kopf: ihr Leben in Kairo, ihre unglückliche Ehe, die kurze Affäre mit einem Nubier, der Tod ihres Schweizer Vaters. Sie denkt auch an ihre drei Söhne, von denen einer vom Islam zum Christentum konvertierte und sich als Mönch das Leben nahm. 1983. Marwa ist mit ihrem Bruder Sufian im Sudan. Ihre ägyptische Mutter hat die beiden beauftragt, nach dem in Juba lebenden Onkel zu suchen, von dem sie seit Ausbruch des Bürgerkrieges ohne Nachricht sind. Marwa und Sufian geraten in den Sog des Konflikts und werden von Rebellen entführt...

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 13.05.2006

Offensichtlich zufrieden von der Lektüre dieses Romanerstlings zeigt sich der mit "lüt" zeichnende Rezensent. In ihrer in der Zukunft angesiedelten Erzählung um die alte Ägypterin Marwa, die im Kurort Davos Rückschau über ihr Leben hält, entwerfe Kristina Bergmann "das Porträt einer außergewöhnlichen Frau", in dem sich "Frauenschicksal, Kulturstudie und Science-Fiction" zu einer ungewöhnlichen Mischung verbinden. Gefallen hat dem Rezensenten vor allem die grundsätzliche "Gespaltenheit" Marwas, die stets zwischen den Kulturen gelebt hat, und ihre - an ihre Kinder weitergegebene - stetige "Suche nach Sinn, kultureller Identität und Heimat", die auch in der Vielfalt der Zeitebenen und der Schauplätze - der Schweiz, Ägypten und dem Sudan - ihren Ausdruck findet.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren