Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Die Republik ist sich einig: Die Deutschen müssen mehr Kinder kriegen! Alle Deutschen? Nein, natürlich die Frauen. Sie sollen die demografische Krise lösen, indem sie ihr Leben ändern. Was aber die wahren Gründe ihrer Entscheidungen für oder gegen Kinder sind, geht im Getöse der politischen Debatte unter. Silke Lambeck und Regine Zylka haben mit zwanzig Frauen aus unterschiedlichen Schichten und Generationen über die Kinderfrage gesprochen. Die Antworten sind überraschend. Die Frauen erzählen von ihren Plänen und Träumen, vom Leben mit und ohne Kinder, wie diese Entscheidung ihr Leben prägt und warum aus einem Ja zu Kindern ein Jein wird. Und immer öfter ein Nein. Die Verkäuferin Kati, 31, berichtet vom Alltag einer Alleinerziehenden und vom Fluch des flexiblen Arbeitsplatzes. Die Lehrerin Claudia, 34, erklärt, warum sie keine Kinder bekommen will. Elke, 46, spricht darüber, wie man es mit Kindern in einen Unternehmensvorstand schafft. Und die 84jährige Christel schildert, wie sie in Notzeiten vier Söhne versorgte.
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 12.04.2006
"Nützlich" findet Dorion Weickmann die zwanzig Interviews mit Frauen zur Kinderfrage, die Silke Lambeck und Regine Zylka geführt haben. Weickmann erfährt, dass fast jede der unterschiedlichen Protagonistinnen sich ihren Lebensstil "bewusst" ausgesucht haben, dass die klassische Familie immer noch funktioniert oder zumindest angestrebt wird und dass die Wirtschaft derart ungünstige Bedingungen für Mütter und Väter schafft, dass sie zum großen Teil selbst dafür verantwortlich ist, wenn sie irgendwann keinen Personalnachwuchs mehr hat.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








