Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
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Klappentext
Mit einem Vorwort von Mark Nixon. 1936/1937 unternahm der dreißigjährige Samuel Beckett eine Reise durch Deutschland: vornehmlich, um Kunst zu betrachten, aber auch, um seine Deutschkenntnisse zu verbessern. Seine erste und längste Station war Hamburg. Die "German Diaries", die er während dieser Reise schrieb, wurden erst nach seinem Tod 1989 gefunden.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 12.04.2006
Ein "schöner Kommentarband" sei dieses Buch zu Becketts Tagebüchern aus Hamburg im Jahr 1936, erklärt Ulrich Rüdenauer, auch wenn man sich zuweilen wünscht, "nicht nur kleine Happen daraus vorgesetzt zu bekommen". Quadflieg begibt sich auf Spurensuche vor Ort, sie folgt den Wegen des 30jährigen Dichters - etwa in die Kunsthalle, deren Werke moderner Kunst kurze Zeit später in die Archive verbannt werden - und sie versäumt auch nicht, Künstler und Galeristen kurz zu porträtieren, auf die der 30jährige Dichter traf. Entstanden ist mehr als ein "Anmerkungsapparat" zu den Tagebuchnotizen, so der Rezensent: Quadflieg illustriert sie, schreibt sie "in mehreren Richtungen fort" und zeichnet, dank beigefügten Bildern, nicht zuletzt auch ein Bild der norddeutsche Metropole in den Dreißger Jahren.
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Vexierspielkünstler
20.03.2010: Die FAZ hat Denis Johnsons Thriller "Keine Bewegung!" gelesen und freut sich über das Gespür des Autors für kriminelle Loser. Die FR folgt der zehnjährigen Dora durch Jacques Roubauds Abenteuer und Geheimnis verheißenden "Verwilderten Park". Sehr anregend findet die NZZ Eric Hobsbawms Buch über "Globalisierung, Demokratie und Terrorismus". Die taz spürt einen Hauch von Erlösung in Don DeLillos Roman "Der Omega-Punkt". Mehr lesen
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11.03.2010: Im Erstlingsroman der Argentinierin Betina Gonzalez begibt sich eine Tochter auf die Suche nach den Spuren ihres Vaters, eines mittelmäßigen Bildhauers, und nimmt Kontakt mit seinen Geliebten auf. Hier eine Leseprobe aus "Nach allen Regeln der Kunst". Mehr lesen
Necla Kelek: Himmelsreise
08.03.2010: Passend zum 8. März: Necla Kelek kämpft in ihrem neuen Buch für eine aufgeklärte Lesart des Koran, informiert über Entstehung und Hintergründe und stellt fest: Auf den Koran kann sich nicht berufen, wer für Kopftuch und fünf Pflichtgebete am Tag plädiert. Lesen Sie hier ein Kapitel aus "Himmelsreise". Mehr lesen


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