Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Roswitha Quadflieg

Beckett was here

Hamburg im Tagebuch Samuel Becketts von 1936

Cover: Beckett was here

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2006
ISBN-10 3455095410
ISBN-13 9783455095418
Gebunden, 223 Seiten, 19,95 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Mit einem Vorwort von Mark Nixon. 1936/1937 unternahm der dreißigjährige Samuel Beckett eine Reise durch Deutschland: vornehmlich, um Kunst zu betrachten, aber auch, um seine Deutschkenntnisse zu verbessern. Seine erste und längste Station war Hamburg. Die "German Diaries", die er während dieser Reise schrieb, wurden erst nach seinem Tod 1989 gefunden.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 12.04.2006

Ein "schöner Kommentarband" sei dieses Buch zu Becketts Tagebüchern aus Hamburg im Jahr 1936, erklärt Ulrich Rüdenauer, auch wenn man sich zuweilen wünscht, "nicht nur kleine Happen daraus vorgesetzt zu bekommen". Quadflieg begibt sich auf Spurensuche vor Ort, sie folgt den Wegen des 30jährigen Dichters - etwa in die Kunsthalle, deren Werke moderner Kunst kurze Zeit später in die Archive verbannt werden - und sie versäumt auch nicht, Künstler und Galeristen kurz zu porträtieren, auf die der 30jährige Dichter traf. Entstanden ist mehr als ein "Anmerkungsapparat" zu den Tagebuchnotizen, so der Rezensent: Quadflieg illustriert sie, schreibt sie "in mehreren Richtungen fort" und zeichnet, dank beigefügten Bildern, nicht zuletzt auch ein Bild der norddeutsche Metropole in den Dreißger Jahren.

Bestellen Sie dieses Buch bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

blog comments powered by Disqus

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren