Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Martin Amanshauser

Alles klappt nie

Weltraumroman

Cover: Alles klappt nie

Deuticke Verlag, Wien 2005
ISBN-10 3552060162
ISBN-13 9783552060166
Kartoniert, 232 Seiten, 17,90 EUR

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Klappentext

Wir schreiben das Jahr 2020: Jenny Li, 29, Atomphysikerin und Ex-Model kanadisch-chinesischer Herkunft, kreist seit einem Monat in der "Magna Station" um die Erde. Die Mission dient Werbezwecken: Mit Hilfe eines ausfahrbaren Folienreflektors werden Konzernlogos auf den Nachthimmel über Europa und Nordamerika projiziert. Plötzlich gibt es Alarm: Der ausrangierte sowjetische Satellit "CCCP" hat Kurs auf die Raumstation genommen und droht sie zu zerstören. Eine hinreißende Satire und ein Weltraummärchen voll menschlicher und technischer Unzulänglichkeit.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 11.03.2006

Rezensent Samuel Moser ist offenkundig enttäuscht von Martin Amanshauser so genanntem Weltraumroman. Weder Dramaturgie und Handlung findet er besonders aufregend. Dass der Roman in der nahen Zukunft spielt und somit kein Science-Fiction ist, macht ihn in den Augen des Rezensenten eigentlich interessant. Doch die Möglichkeiten, die da drin stecken, werden nach Mosers Einschätzung schlichtweg verschenkt: "Der Ansatz, der 'Alles klappt nie ' zu etwas mehr als einem mittelsüffigen Unterhaltungsroman machen würde, verschwindet leider rasch in der zunehmend plakativer werdenden und von Amanshauser zu ungebremst erzählten Groteske." Am Schluss bleibt nicht die "tröstliche oder deprimierende Einsicht", dass die Zukunft genauso banal sein wird wird wie die Gegenwart.

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