Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Klaus Theweleit

Friendly Fire

Deadline-Texte

Cover: Friendly Fire

Stroemfeld Verlag, Frankfurt am Main 2005
ISBN-10 3878779402
ISBN-13 9783878779407
Gebunden, 433 Seiten, 19,80 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Unter anderem mit Artikeln über Bob Dylan, das Art Ensemble of Chicago, Gottfried Benns Briefe an Ursula Ziebarth, Jonathan Demmes "Das Schweigen der Lämmer", Andy Warhols und Jean-Luc Godards Video-Explorationen, Carl Barks, Blalla W. Hallmann, Amerika, Europa, die Intellektuellen und die Macht (Gespräch Klaus Theweleit mit Noam Chomsky, 30. April 2004), Hadassa Ben-Ittos Buch "Die Protokolle der Weisen von Zion", Anatomie einer Fälschung, Abu Ghraib.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 04.03.2006

"Spannend wie eine kriminalistische Recherche" findet Dorothea Dieckmann diesen Band mit verstreuten Texten Klaus Theweleits. Das hat für sie vor allem damit zu tun, dass man Theweleit hier bei der Urteilsbildung zuschauen kann. Sie bescheinigt dem Autor "unkonventionelles Denken", die Fähigkeit der "kühnen Kombinatorik" und den "Mut zu tabufreien Schlussfolgerungen" - gleich ob es um Bob Dylan, das halluzinative Bilderuniversum des Popkünstlers Blalla W. Hallmann, eine radikale Abrechnung mit Abu Ghraib oder den Hitlerfilm "Der Untergang" geht. Theweleits Vorgehen erinnert die Rezensentin an Freuds "empirische Hermeneutik" und so hält sie lobend fest: "Hier findet noch Kritik im Wortsinn statt, ohne eigene und fremde Spuren auf dem Erkenntnisweg zu verwischen." Beeindruckt zeigt sich Dieckmann nicht zuletzt von der Sprache des Autors, die die Grenzen zwischen Wissenschaft und Literatur, Polemik und Essay, Theorie- und Umgangssprache "virtuos" ignoriere.

Bestellen Sie dieses Buch bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

blog comments powered by Disqus

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren