Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
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- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Zur einen Hälfte bringt der Band neue Gedichte aus den vergangenen drei Jahren (also seit dem letzten, viel beachteten Lyrikbuch "Jeder Zeit andere Gedichte", 2002); zur anderen Hälfte versammelt er - in zur Chronologie umgekehrter Abfolge - dichterische Arbeiten unterschiedlichster Art, die bis in die frühen achtziger Jahre zurückreichen und deren Erstdrucke nun aus der Verstreuung neu "verbucht" werden. "Wortnahme" macht so frühere Texte von Ingold im Umfeld seiner jüngsten Versuche noch einmal - anders - lesbar.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.07.2006
Harald Hartung ist beeindruckt von diesem Band. Die lyrischen Arbeiten des Felix Philipp Ingold aus fünfundzwanzig Jahren haben ihm sowohl den Witz als auch den Ernst des Dichtens ins Bewusstsein gerufen. Seiner Übersetzungstätigkeit wegen hält Hartung Ingold für eine Autorität auf den verschiedenen Gebieten der Textübertragung und gibt uns köstliche Beispiele von Ingolds "frappierenden" Lautbildvariationen auf Rilke und für Ingolds Fähigkeit, den Leser lautlich zu leiten. Dass Ingolds Homophonien mitunter haarscharf an der Plattitüde vorbeischrammen, vermerkt Hartung zwar, doch schmälert es sein Vergnügen mit diesem Buch scheinbar nicht sonderlich.
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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 18.02.2006
Als einen "wortreichen Könner", als einen, "der mit allen lyrischen Wassern gewaschen ist", würdigt Rezensent Samuel Moser den Dichter Felix Philipp Ingold. Hocherfreut zeigt er sich daher über den vorliegenden umfangreichen Band, der viele bereits publizierte und noch mehr unpublizierte Gedichte Ingolds aus den letzten 25 Jahren versammelt. Für Moser zeichnen sich die Gedichte durch ihre Eigenwilligkeit aus, durch die sie sich "jedem einfachen Zugriff" verweigerten. Beeindruckend findet er die große Bandbreite an Gedichten. Neben "großzügigen Bilder" stehen "hintersinnige Sentenzen" und "gnadenlos" gejagte Verse. Ein "heiterer Pessimismus" bildet für Moser die lyrische Grundstimmung des Bandes. In diesem Zusammenhang lobt er Ingolds Selbstironie, die seinen Gedichten Leichtfüßigkeit verleiht. Hervorhebenswert erscheinen ihm auch Ingolds Kommentare im Anhang des Bandes, in denen der Autor einige seiner Gedichte erläutert.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







