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zuletzt aktualisiert 09.02.2010, 16.23 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Philippe Halsman

The Frenchman

Ein Fotografisches Interview mit Fernandel

Cover: The Frenchman

Taschen Verlag, Köln 2005
ISBN-10 382284666X
ISBN-13 9783822846667
Gebunden, 108 Seiten, 14,99 EUR

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Klappentext

Ein Nachdruck des köstlichen Interviews aus den 40er Jahren des Fotograf Philippe Halsmann mit dem französischen Leinwandstar Fernandel. Auf Fragen wie "Wir Amerikaner sind sehr gegen die Sünde. Wie ist das mit Ihnen, Monsieur?" durfte Fernandel nur mit Gesichtsausdrücken antworten.

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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 28.01.2006

Begeistert zeigt sich der mit "dill" zeichnende Rezensent von diesem "hinreißend komischen" Fotoband. Die Idee eines mimischen Interviews sei nicht nur an sich genial, sie sei auch für den französischen Schauspieler Fernandel geradezu maßgeschneidert. Und Fernandels "Gesichtspointen sitzen", findet der Rezensent, ob zu der Frage "Wir Amerikaner lehnen das sündhafte Leben strikt ab. Wie ist das mit Ihnen, Monsieur?" oder zur Frage "Würde ein Franzose sich von einem Kinsey-Forscher befragen lassen?". Nicht zuletzt findet der Rezensent interessant, wie Fernandels Antworten "die kulturellen Unterschiede dokumentieren".

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.01.2006

Der amerikanische Fotograf Philippe Halsman nutzt in diesem "fotografischen Interview" mit dem französischen Schauspieler Fernandel die Ausdrucksmöglichkeiten des menschlichen Gesichts, indem er allein dessen Mimik auf seine Fragen antworten lässt, stellt Michael Jeismann in seiner kurzen Kritik beeindruckt fest. Das 1948 erstmals veröffentlichte Buch demonstriert auf "frappierende" Weise, wie unterschiedlich "kulturelle Differenz" wahrgenommen werden kann, meint der Rezensent. Zur Zeit des Interviews galten kulturelle Unterschiede als "hübsche Kuriosität". Heute würden sie entweder überhaupt nicht mehr empfunden oder stellten sich als "ernste" und "trennende Sache" dar, schließt Jeismann.

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