Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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Klappentext
Der Band versammelt historische und systematische Studien zum Bildbegriff und bietet einen Überblick über die grundlegenden Positionen innerhalb der gegenwärtigen Bildwissenschaft. Die Verwendung von Bildern als Zeichen wird aus einer phänomenologischen Sicht beschrieben, Platons Mimesisbegriff anhand seiner kanonischen Bildvorstellungen rekonstruiert und die besondere Bedeutung extremer Bildtypen - wie die virtuelle Realität, Benutzeroberflächen oder die abstrakte Fotografie - für die philosophische Arbeit am Bildbegriff aufgezeigt. Doch so unterschiedlich die Themen der einzelnen Studien auch sind, stets wird derselbe Hauptgedanke verteidigt: Bilder präsentieren. Bilder ermöglichen die artifizielle Präsenz von ausschließlich sichtbaren Dingen.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 09.11.2005
Die Beiträge der Philosophie zur Bildwissenschaft, so Rezensent Andreas Strobl, seien bisher von den Fraktionen und Fakultäten meist ignoriert worden. Der vorliegende Aufsatzband stellt aus Sicht des Rezensenten eine "gut lesbare" und "anregende Einführung" in die Bildtheorie dar, ohne allerdings eine eigene Systematik oder Theorie zu entwickeln. Auch wenn manche diese kritisieren könnten, so Strobl, mache dies gerade den Vorteil von Wiesings Perspektive aus, weil er so die "Kunst der richtigen Fragestellung" üben könne. Beispielsweise "schärfe" der Autor den Bildbegriff mit Fragen wie "Was ist abstrakte Fotografie?" oder seiner Verknüpfung der Begriffe Bild und Fenster. Zudem beziehe der Autor auf anschauliche Weise unsere Erfahrungswelt mit ein, wenn er eine Abhandlung zur Malkunst des 15. Jahrhunderts mit dem Betriebssystem "Windows" verbinde. Zuletzt "verblüffe" der Autor mit seiner Antwort auf die Frage "was sind Medien?" und erkläre frisch und einfach, sie "befreien den Menschen von dem allgegenwärtigen Diktat der physikalischen Welt". Wenn die Philosophie solcherart Grundlagen- und Begriffsanalyse für die Bildwissenschaft leiste, befindet der Rezensent, sei sie als eine "Art Mediator" immerhin in einer nicht ganz schlechten Position.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








