Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Jonathan Stroud

Bartimäus

Das Auge des Golem (Ab 10 Jahre)

Cover: Bartimäus

Carl Hanser Verlag, München 2005
ISBN-10 3570127761
ISBN-13 9783570127766
Gebunden, 670 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Katharina Orgass und Gerald Jung. Zwei Jahre und acht Monate ist es her, seit sich die Wege von Bartimäus und Nathanel zuletzt gekreuzt haben. Der ehrgeizige Nathanel hat inzwischen Karriere im Zaubereiministerium gemacht und soll Informationen über den "Widerstand" beschaffen: Eine Gruppe nichtmagischer Gewöhnlicher stiehlt immer wieder magische Gegenstände und setzt sie für Anschläge gegen die Zauberer ein. Zur Widerstandsbewegung gehört auch die 15-jährige Kitty, die mit einer seltenen Gabe geboren wurde: Eine außergewöhnliche Abwehrkraft gegen Magie! Als eines Nachts eine ganze Reihe Luxusgeschäfte für Magier bei einem Anschlag zerstört wird, erhält Nathanael den Auftrag, die Widerständler dingfest zu machen. Er weiß, dass dies seine große Bewährungsprobe sein wird.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 19.10.2005

Gut unterhalten fühlt sich Rezensentin Sieglinde Geisel von diesem zweiten Buch der Bartimäus-Trilogie, die man als Gegenentwurf zu Harry Potter lesen könnte. Der ambitionierte Zauberlehrling Nathanael hat mittlerweile ein wenig Karriere gemacht und wird zunehmend unsympathischer. Diesmal wird er mit der Aufklärung einer Reihe von mysteriösen Terrorakten beauftragt. Zuweilen vermisst Geisel eine positiv besetzte Figur, mit der sich die jugendliche Leserschaft vergleichen könnte. Jonathan Stroud schenke seinen Lesern "keine bequeme Identifikationslektüre", sondern beschäftige sie mit "Ironie und Ambivalenz". Quasi als Entschädigung enthalte das Buch aber laut Geisel einen interessanten Subtext - und eine Menge Action: Und "wer will, kann die Bartimäus-Trilogie auch als Politthriller lesen".

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 19.10.2005

Fortsetzungsreihen bei Jugendbüchern liegen im Trend, stellt Simone Leinkauf fest und hat sich gleich mehrere Folgebände von Jugendromanen verschiedener Autoren angesehen. Jonathan Stroud hat mit Bartimäus - Das Auge des Golem" den zweiten Band seiner Zauberergeschichte um den 14-jährigen Zauberer Nathanael vorgelegt. Darin hat Nathanael inzwischen "Karriere im Zaubereiministerium" gemacht und soll Überfälle von "Gewöhnlichen" auf Zauberer untersuchen, fasst die Rezensentin zusammen. Ihr gefällt, dass die Helden bei Stroud allesamt "zwiespältige Persönlichkeiten" sind, die nicht immer besonders "sympathisch" wirken. Was den besonderen Reiz dieses Bandes ausmacht, sind aber die "doppeldeutigen Berichte" des Dschinns Bartimäus, dem Nathanael kein Vertrauen schenken kann, auf den er sich aber gezwungenermaßen trotzdem "verlassen" muss, findet Leinkauf. Und so freut sie sich schon auf den dritten Band, der nächstes Jahr erwartet wird.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren