Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Undine Gruenter

Pariser Libertinagen

Cover: Pariser Libertinagen

Carl Hanser Verlag, München 2005
ISBN-10 3446206574
ISBN-13 9783446206571
Gebunden, 190 Seiten, 17,90 EUR

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Klappentext

Herausgegeben und mit einem Nachwort von Katrin Hillgruber. Paris kannte Undine Gruenter wie wenig andere. Sie folgt in ihren Erzählungen den Menschen in Restaurants und Cafes, in Metrostationen und Hotelzimmer und beobachtet ihre erotischen Verwicklungen, ihre Trennungen und Versöhnungen. Geschichten voller Atmosphäre und Poesie und zugleich eine wunderbare Liebeserklärung an die Stadt, in der Undine Gruenter lange gelebt hat.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 13.10.2005

Um im neuen Buch von Undine Gruenter nicht "die Orientierung" zu verlieren, muss der Leser so "frankophil und belesen" sein wie die Autorin selbst, meint Rezensentin Gisela von Wysocki. In den 25 Prosatexten, die jetzt in einer Sammlung herausgegeben wurden, beschreibt Gruenter "wort- und nuancenreich", was sie auf ihren "Streifzügen" durch die Pariser Unterwelt entdeckt hat. Von Katakomben ist die Rede, Kellerräumen und verlassenen Zirkuszelten, und die Autorin macht durch ihre "anregenden" Beschreibungen deutlich, wie leicht der Einzelne an dieser "Dingwelt" scheitern kann. Diese "Gefühlstiefe" der Texte hat die Rezensentin von Gruenter, einer Vertreterin der literarischen "Clairvoyance", nicht erwartet, findet aber schnell eine Begründung dafür: Vermutlich nähere sich die Autorin ihrer Lieblingsstadt mit einer gewissen "Verzückung".

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren