Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Eigentlich sollte Lucy mit ihrer Mutter die Sommerferien in den USA verbringen. Doch dann fällt der Trip ins Wasser und Lucy muss stattdessen ganz alleine nach Irland fliegen. Zu einer Tante, die sie gar nicht kennt und die angeblich ein bisschen verrückt ist. Ob ihr altes Haus ein Dach hat, ist auch nicht sicher...
Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 06.08.2005
Ein wenig realitätsfern findet Rezensentin Angelika Ohland die Protagonistin Lucy in diesem Jugendroman von Gesine Schulz. Nachdem eine Reise nach San Francisco mit ihrer Mutter geplatzt ist, weil die lieber dem neuen Lover nachsteigt, muss Lucy ihre Ferien bei der Tante in Irland, auf einem alten Cottage verbringen. Und siehe da: es gefällt ihr ganz fabelhaft. Dass Lucy auf dieses romantische Aussteigerideal abfährt, die irischen Wolken und einsamen Strände liebt, sich für die Strickmuster derber irischer Wollpullover interessiert und wissen will, wie man Käse macht, erstaunt Ohland sichtlich. Ob es solche Mädchen tatsächlich gibt, erscheint ihr fraglich. Sie sieht in Lucy denn auch eine "Geburt erwachsener Wünsche nach dem einfachen Leben". Zwar opponiere Lucy gegen ihre Mutter, welche die Schönheitsfarm dem wilden irischen Wetter vorziehe. "Aber diese Opposition ist so bieder", urteilt Rezesentin, "dass man sich fast schon wünscht, Lucy würde sich mal bei McDonald's überfressen und danach eine Nacht lang nur DVDs gucken."
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








