Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Hans Wolf und Ursula Locke-Gross. Der zweite und abschließende Band von Boyds Biografie setzt ein mit der Ankunft Nabokovs in Amerika 1940 - das heißt mit dem Verzicht auf die russische Sprache und dem Verlust der Reputation des russischen Autors Sirin (so Nabokovs bisheriges Pseudonym). In den USA den Lebensunterhalt zu verdienen war nicht einfach; schließlich gelang es Nabokov, auf eine Professur in Cornell berufen zu werden. Dann brachte der erstaunliche Erfolg des Romans "Lolita", der 1955 erschien, Weltruhm und finanzielle Sicherheit. "Lolita" - beinahe hätte der Autor das noch unvollendete Manuskript verbrannt; es fand sich zunächst kein Verlag, Nabokov dachte sogar an eine Veröffentlichung unter einem Pseudonym; und als das Buch schließlich bei der Olympia Press in Paris erschien, waren die Probleme keineswegs vorüber. Navobok wird zum ersten Mal auch als Lehrer, Kritiker, Übersetzer und Wissenschaftler ausführlich gewürdigt wird. Und der Biograf schildert die Persönlichkeit Nabokovs - einen warmherzigen, verletzlichen Menschen, der sich in seinen letzten zwanzig Lebensjahren, als er zu einer öffentlichen Figur geworden war, gern hinter einer abweisenden Maske verbarg.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 18.01.2006
Felix Philipp Ingold bespricht den zweiten Band von Brian Boyds Biografie Vladimir Nabokovs, die nun, 14 Jahre nach dem Original, auf Deutsch erschienen ist. Der Rezensent betont die "staunenswerte Detailfülle", die der Autor aufbietet und teilt mit, dass diese zweibändige Lebensbeschreibung als die "maßgebliche Arbeit" zu Leben und Werk Nabokovs gilt. Allerdings kritisiert er an der "detailversessenen Darbietungsweise" des Autors, dass dieser zwischen Wichtigem und Unwichtigem keinen Unterschied macht, vieles unkritisch wiedergibt, was er den Schriften Nabokovs entnommen hat, und wie es scheint, zwischen Autor und Erzähler häufig nicht "klar genug unterscheidet". Die Sprache Boyds ist Ingold zudem viel zu "blumig" und so kommt er am Ende seiner Kritik zwar zu dem Schluss, dass diese Biografie mit "einzigartiger Informationsdichte" aufwarten kann und so sicherlich als "Nachschlagewerk unentbehrlich" ist, als "große Schriftstellerbiografie", wie der Klappentext anpreist, will er das Buch jedoch nicht gelten lassen.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








