Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

H.G. Wells

The War of the Worlds

Hörspiel. 1 CD

Cover: The War of the Worlds

DHV - Der Hörverlag, München 2005
ISBN-10 3899406176
ISBN-13 9783899406177
CD, 14,95 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Marsbewohner landen in New Jersey. Ein Radioreporter berichtet live von ihrem Angriff auf die Bevölkerung. Die Hörer erleben ein beklemmendes Szenario... bis Orson Welles es in der Absage zum Halloween-Scherz erklärt. Das legendäre Hörspiel "War of the Worlds" stammt aus dem goldenen Zeitalter des American Broadcasting. Als es 1938 im amerikanischen Rundfunk gesendet wurde, löste es eine Massenpanik aus. Viele Hörer nahmen die "Reportage" für bare Münze. In englischer Sprache.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 28.06.2005

Gut, wir wissen es: H.G. Wells "The War of the Worlds" ist ein Hörspiel, ein geniales, das 1938 tausende Amerikaner für bare Münzen genommen haben und schreiend auf die Flucht vor den Außerirdischen getrieben hat. Auch Christoph Schmaus gesteht, dass er sich köstlich über die damalige Panik amüsieren konnte und - ganz abgeklärt - die Raffinesse des Hörspiels bewundern. Aber, meint er , es funktioniert immer noch: "Der Horror kennt kein Entkommen." Nur zum Teil schreibt Schmaus dies aber der großartigen Adaption von Orson Welles zugute, der tückischen Einbettung ins normale Radioprogramm. Vielmehr sieht er nämlich die spezifische Macht des Radio als Medium wirken, dessen körperlosen Stimmen keinen Halt und dessen Flüchtigkeit keine Zeit zur Reflexion lassen. "Das Grauen bahnt sich seinen Weg direkt zu den Hörern", seufzt Schmaus wohlig und sieht ein Höchstmaß an Perfidie dann erreicht, wenn gar nichts mehr zu hören ist.

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