Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Marsbewohner landen in New Jersey. Ein Radioreporter berichtet live von ihrem Angriff auf die Bevölkerung. Die Hörer erleben ein beklemmendes Szenario... bis Orson Welles es in der Absage zum Halloween-Scherz erklärt. Das legendäre Hörspiel "War of the Worlds" stammt aus dem goldenen Zeitalter des American Broadcasting. Als es 1938 im amerikanischen Rundfunk gesendet wurde, löste es eine Massenpanik aus. Viele Hörer nahmen die "Reportage" für bare Münze. In englischer Sprache.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 28.06.2005
Gut, wir wissen es: H.G. Wells "The War of the Worlds" ist ein Hörspiel, ein geniales, das 1938 tausende Amerikaner für bare Münzen genommen haben und schreiend auf die Flucht vor den Außerirdischen getrieben hat. Auch Christoph Schmaus gesteht, dass er sich köstlich über die damalige Panik amüsieren konnte und - ganz abgeklärt - die Raffinesse des Hörspiels bewundern. Aber, meint er , es funktioniert immer noch: "Der Horror kennt kein Entkommen." Nur zum Teil schreibt Schmaus dies aber der großartigen Adaption von Orson Welles zugute, der tückischen Einbettung ins normale Radioprogramm. Vielmehr sieht er nämlich die spezifische Macht des Radio als Medium wirken, dessen körperlosen Stimmen keinen Halt und dessen Flüchtigkeit keine Zeit zur Reflexion lassen. "Das Grauen bahnt sich seinen Weg direkt zu den Hörern", seufzt Schmaus wohlig und sieht ein Höchstmaß an Perfidie dann erreicht, wenn gar nichts mehr zu hören ist.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








