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Klappentext
Aus dem Französischen von Martin Budde. Band 2: Die zerstörte Hoffnung; Band 3: Zeit des Schreckens. März, 1871. Der Deutsch-Französische Krieg ist im Vormonat mit einer Niederlage der Franzosen zu Ende gegangen. Im allgemeinen Tohuwabohu versuchen die Communards von Paris die Verwirklichung des Sozialismus. Eine drei Monate dauernde Revoltution bricht aus. Und selbstverständlich gehören die Kanonen auf dem Montmartre der Kommune und nicht etwa der französischen Armee oder etwa gar Bismarck. Hier beginnt der Roman von Jean Vautrin und dessen Comic-Umsetzung von Tardi.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.04.2005
Hansgeorg Hermann feiert diesen Bilderzyklus über die einundsiebzig Tage der Pariser Commune als "gewaltiges Werk", als "eindringliche und anschauliche Lektion" und "wichtiges Detail" zu Entstehungsgeschichte der Demokratien europäischen Zuschnitts. Der Rezensent ist beeindruckt, in welchem Maße es dem Comiczeichner Jacques Tardi gelungen ist, Massaker und Revolution zum Thema einer Bildergeschichte mit Fortsetzung zu machen. Zu diesem Zweck habe Tardi zusammen mit seinem Autor Jean Vautrin die Revolutionszeitung "Cri du Peuple" wieder ausgegraben und so dem Vergessen entrissen. Das französische Original sei ebenfalls nach dem Journal des Journalisten Jules Valles benannt. Der Zyklus ist Hermann zufolge in schwarzweißer Tusche gezeichnet. Auf den Zeichnungen sieht er Lebende, die fast schon tot sind, und die Toten, "wie sie noch lebten, in ihrer endgültigen Armut". Er sieht die Helden der Revolution und die, die sie abschlachten. Auch der Text Jean Vautrins, der Hermann mit seiner genauen Kenntnis des zeitgnössischen Argot besonders beeindrucken kann, bekommt Bestnoten. Drei Bände sind bisher erschienen, informiert Hermann, der Abschlußband folgt im Herbst.
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