Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Klappentext
Generationen von Schülern lernten Schillers Balladen auswendig, nahmen den "Wallenstein" und "Maria Stuart" durch - selten zu ihrem Vergnügen. Manfred Mai aber zeigt uns Schiller als einen Menschen aus Fleisch und Blut, als Idol und Shooting Star seiner Zeit. Schiller als junger, enthusiastischer Dichter - bis heute.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.06.2005
Als "insgesamt nützlich" begrüßt Rezensent Wilfried von Bredow diese Schiller-Biografie für Jugendliche. Besonders positiv wirken sich aus seiner Sicht die "langen Passagen mit Ausschnitten aus Schillers Werken" auf die Qualität des Buches aus. Denn es werde "eben nicht nacherzählt", sondern die "originale und originelle Sprache" Friedrich Schillers zu Gehör gebracht. Des Biografen eigene Sprache stößt dem Rezensenten gelegentlich etwas sauer auf. Insgesamt erhält das Buch trotzdem gute Noten.
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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 30.03.2005
Natürlich gibt es, so Angelika Overath, "17-jährige Mädchen, die, bauchnabelfrei und emphatisch, die ‚Braut von Korinth’ aus dem Stand deklamieren" - aber normalerweise gelten die Klassiker jungen Menschen als lästiger Pflichtstoff im ungeliebten Unterricht. Ein mögliches Vademekum: Biographien, die "Klassiker als Menschen zeigen", die sich aufgelehnt hatten "gegen die Väter, die Gesellschaft, gegen Kirche und Staat" - und die "bei allem auch unsicher" blieben! Identifikationspotential! Schließlich war Schiller ständig pleite und auf der Flucht vor den Autoritäten. Manfred Mai ist ein solcher Brückenschlag zur jugendlichen Lebenswelt gelungen, befindet die Rezensentin: eine "verlässliche und stilsichere Annäherung an Schiller", die sich gerade dadurch auszeichnet, dass nicht alle Fragen eindeutig und für alle Zeiten beantwortet werden.
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Archiv: Vorgeblättert
Francois Walter: Katastrophen
15.03.2010: Für die Natur gibt es keine Katastrophen, nur für die Menschheit. Der Schweizer Historiker Francois Walter hat eine Kulturgeschichte ihrer Bewältigung geschrieben und der Sinnsuche des Menschen: Strafe Gottes, Prüfung der Gottesfürchtigen sowie Ansporn zu neuen technischen Entwicklungen. Hier eine Leseprobe aus "Katastrophen". Mehr lesen
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11.03.2010: Im Erstlingsroman der Argentinierin Betina Gonzalez begibt sich eine Tochter auf die Suche nach den Spuren ihres Vaters, eines mittelmäßigen Bildhauers, und nimmt Kontakt mit seinen Geliebten auf. Hier eine Leseprobe aus "Nach allen Regeln der Kunst". Mehr lesen
Necla Kelek: Himmelsreise
08.03.2010: Passend zum 8. März: Necla Kelek kämpft in ihrem neuen Buch für eine aufgeklärte Lesart des Koran, informiert über Entstehung und Hintergründe und stellt fest: Auf den Koran kann sich nicht berufen, wer für Kopftuch und fünf Pflichtgebete am Tag plädiert. Lesen Sie hier ein Kapitel aus "Himmelsreise". Mehr lesen


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