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zuletzt aktualisiert 20.03.2010, 13.13 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Helene Hanff

Briefe aus New York

Cover: Briefe aus New York

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2004
ISBN-10 3455026532
ISBN-13 9783455026535
Gebunden, 221 Seiten, 14,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Susanne Höbel. Mit einem Nachwort von Rainer Moritz. Helene Hanff lebt schon seit vier Jahrzehnten in New York, als sie sich überreden lässt, für eine Radiosendung der BBC regelmäßig Geschichten aus ihrer Stadt zu liefern. Und in diesen Beiträgen wird einmal mehr offenbar, welche wertvolle Eigenschaft sie sich über all die Jahre bewahrt hat: Begeisterungsfähigkeit. Mit Leib und Seele New Yorkerin, erzählt sie in ihrer unvergleichlichen Art Geschichten aus ihrem Leben, aus ihrem Freundeskreis und rund um die Stadt New York.
Ursprünglich waren diese Beiträge für die "Woman's Hour" für sechs Monate geplant, aber aus den sechs Monaten wurden sechs Jahre und aus den Beiträgen später ein Buch. Wieso der Central Park als "Garten" aller New Yorker gilt, wie sich die Upper West Side von der Upper East Side unterscheidet, wie es zu den unzähligen Paraden auf New Yorks Straßen kommt - auf all diese Dinge gibt Helene Hanff Antworten. Darüber hinaus erfahren wir, warum sich Arlene, die Hunde eigentlich hasst, mit dem Bobtail Bentley anfreundet, was alles auf Ninas Dachgarten grünt und blüht und wie die Autorin rechtzeitig im New Yorker Modedschungel einen Brautjungfern-Hosenanzug findet. Der Teufel, der in diesem Fall ein Engel ist, steckt zweifelsohne im alltäglichen Detail.

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.01.2005

Charmant, schrullig und augenzwinkernd findet Rezensentin Verena Lueken diese, ursprünglich als Fünf-Minuten-Reportagen für die BBC verfassten, New-York-Briefe von Helene Hanff. Ohne blasierte Attitüde und ohne Hochmut findet die Rezensentin darin eine der hochmütigsten und blasiertesten Städte der Welt beschrieben. Für Helene Hanff sei das New York der späten siebziger und frühen achtziger Jahre, dessen Ruf in damals eher apokalyptisch gewesen sei, ein liebenswürdiger Ort. Mit diesen "Briefen aus New York", deren lockeren, oft ironischen Ton Susanne Höbel sicher ins Deutsche gebracht habe, lege der Verlag nun den dritten Helene-Hanff-Band "in der selben handlichen Aufmachung" vor, womit eine "Reihe für Romantiker" entstanden sei. Und für Leser, die in heutigen Städten wie London und New York, die Spuren der unmittelbaren Vergangenheit suchten.

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