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Andreas Cesana (Hrsg.), Lionel Gossman (Hrsg.)
Begegnungen mit Jacob Burckhardt - Encounters with Jacob Burckhardt
Vorträge in Basel und Princeton zum hundertsten Todestag
Klappentext
Herausgegeben von der Jacob Burckhardt-Stiftung, Basel. Aus Anlass des hundertsten Todestages Jacob Burckhardts am 8. August 1997 führte die Jacob Burckhardt-Stiftung in der Universität Basel am 30. und 31. Mai 1997 ein Kolloquium durch. Unter dem Titel "Jacob Burckhardt - Facetten seiner Wirkung" zeigte es die fortdauernde Bedeutung des Basler Kulturhistorikers auf. Im Oktober desselben Jahres veranstalteten die Princeton University und das Institute for Advanced Study ein zweitägiges Symposium, das die Reihe der Begegnungen mit Burckhardt fortsetzte. Der Band führt die Vorträge zusammen, die von international anerkannten Burckhardt-Kennern in deutscher und englischer Sprache gehalten wurden.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.01.2005
Ein "neues Bild des Zeitdiagnostikers" Jacob Burckhardt sucht dieser von Andreas Cesana und Lionel Gossman herausgegebene Band zu vermitteln, berichtet Rezensent Peter Dietrich. So zeichne Alan Kahan Burckhardt als einen Liberalen, der weder ein "Feind der Moderne", noch ein abgrundtiefer Pessimist gewesen sei - ein Bild, mit dem Dietrich nicht ganz einverstanden ist. Fritz Stern hält er vor, in seinem Vortrag die Chance versäumt zu haben, Burckhardt für seine amerikanischen Hörer zu gewinnen, da er ihm ein negatives Urteil über Amerika zuschreibe, was nach Dietrichs Ansicht so nicht zutrifft. "Wunderbar informativ" findet er dagegen Lionel Gossmans Beitrag über "Burckhardt in der amerikanischen Geisteswelt", der auch die Rolle beleuchte, die vor allem jüdische deutsche Emigranten während des Hitler-Krieges für die Rezeption Burckhardts in Amerika gespielt haben. Über Stand und Absichten der neuen Kritischen Burckhardt-Gesamtausgabe gebe Andreas Cesana Auskunft. Im weiteren erwähnt Dietrich noch die Vorträge von Volker Reinhardt, Peter Ganz und Glen W. Bowersock über Burckhardts Beiträge zur Geschichte der Renaissance, des Mittelalters und der Spätantike, die "aufs glänzendste" zeigten, "dass die Bewunderung für Burckhardt von einer gründlichen Kritik an ihm profitieren kann."
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