Aus dem Amerikanischen von Fritz Böhler und Jürgen Reuß. Das Internet ist ein "heißes" Medium. Fragen Sie nur die Leute, die sich die Finger daran verbrannt haben. Witzige und manchmal gar nicht so witzige Augenzeugenberichte über mörderische Jobs, Missmanagement und unmenschlichen Stress von den Frauen und Männern an der Front des E-Business. Ein Survivalguide durch das Kastensystem der Neuen Medien.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 03.06.2000
"Lieber zweimal klicken als einmal wegsehen" empfehlen die Autoren in Hinblick auf das Internet, und Stefan Becht schließt sich ihnen darin an. Dabei geht es den Autoren um die "Basisarbeiter" des Internets, die "Programmierer, Designer, Webmaster, Netz-Administratoren, Computertüftler" und andere, die das weltweite Netz erst zu einem solchen machen, meist, wie es scheint, unter ausbeuterischen Bedingungen. Versteht man ihren Alltag besser, schreibt Becht, begreift man auch das Netz. Als "kategorische Einzelfälle" sind sie in diesem Buch offenbar zur Zufriedenheit des Rezensenten vorgestellt.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…