Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Johann Gustav Droysen

Alexander der Große

Die Biografie

Cover: Alexander der Große

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2004
ISBN-10 3458347380
ISBN-13 9783458347385
Kartoniert, 739 Seiten, 15,00 EUR

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Klappentext

Mit einem Nachwort von Angelos Chaniotis.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 30.11.2004

Ein gewaltiges Werk, unzureichend als Taschenbuch aufbereitet, anlässlich von Oliver Stones Film über Alexander. Droysens "Geschichte Alexanders des Großen", erstmals erschienen 1833, überarbeitet 1877, die eben keine "Biografie" ist, wie Gustav Seibt im Verweis auf die Darstellungsabsicht des Autors klarstellt. Denn Droysen ging es um Alexander als Medium seiner Tat, die unsere Geschichte inklusive Römischem Reich und Christentum in Gang setzte. Droysen, "ein kleiner, dicklicher, bebrillter Feuerkopf, Sohn eines pommerschen Garnisonspredigers" und ausgestattet mit herausragenden methodischen und erzählerischen Fähigkeiten, war zweifellos ein bedeutender Historiker, schreibt Seibt. Er zeige Alexander als heldenhaften Titan, als Vollstrecker eines Umsturzes von "geschichtstheologischer Bedeutung". Doch hätte man nicht, gibt Seibt mit einigem Erstaunen zu bedenken, die Sieger-Moral von Droysens Geschichtsepos im Nachwort hinterfragen müssen, seine Idee, dass historische Größe sich über Ethik und Humanismus hinwegsetzen darf und soll? "Denn Droysens 'Alexander' schildert nicht nur einen titanischen historischen Stoff - das Buch selbst ist ein historisches Zeugnis: als erschreckende Apologie geschichtlichen Tätertums", findet Seibt.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

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