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Klappentext
Eine CD mit 79 Minuten Laufzeit. Ausgewählt von Hans Pleschinski, gelesen von Christa Berndl. Hans Pleschinski lässt in einer Auswahl, die er mit der Lebenschronik der Pfälzerin verknüpft, die berühmte Post erstmals hörbar werden. Mit Temperament und Feinsinn macht Christa Berndl ihre Briefe und ihren Ausruf lebendig: "Ich werde erstickt, wenn ich dieses nicht gesagt hätte."
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.10.2004
Rezensent Wolfgang Burgdorf feiert dieses Hörbuch mit Briefen der Liselotte von der Pfalz als "akustische Wiedergeburt" einer vitalen, lebensklugen, altdeutschen Europäerin, in denen er auch die "ferne Kulturwelt des Europa des siebzehnten Jahrhunderts" verlebendigt fand. Der Rezensent verdankt dieser Wiedergeburt einerseits der natürlichen Interpretation von Vorleserin Christa Berndl, aber auch Herausgeber der Briefe Hans Pleschinski wird für seine Auswahl gelobt. "Ein Leben wird entfaltet", schreibt der Rezensent und gibt einen kurzen Überblick über Themen, Protagonisten und Schwerpunkte aus den Briefen von Ludwig des Vierzehnten deutscher Schwägerin, deren erster aus dem Jahr 1659 stamme, der letzte aus dem Jahr 1722. Durchweg beeindruckend bringt das Hörbuch für ihn "die barocke Imposanz der Charaktere" zu Geltung, die ihren Farben nicht verleugnen würden und dennoch ganz natürlich klingen würden. Mit den Mitgliedern der aristokratischen Familie samt ihrer höfischen Trabanten steht, wie man aus seiner lebhaften Schilderung folgern kann, beim Hören ganze Epoche wieder auf. Die ferne Kultur des Barock kommt dem Rezensenten auch deshalb so nah, weil in den Briefen aus seiner Sicht durchweg der Mensch verhandelt wird.
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