Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Friedrich Wilhelm Hackländer

Handel und Wandel

Roman

Cover: Handel und Wandel

IKS Garamond Verlag, Jena 2004
ISBN-10 3934601731
ISBN-13 9783934601734
Gebunden, 398 Seiten, 48,00 EUR

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Klappentext

Friedrich Wilhelm Hackländer wirft in seinem Roman "Handel und Wandel" einen Blick auf das kaufmännische Milieu des 19. Jahrhunderts. Die Lebendigkeit der Erzählung wird nicht zuletzt durch die Verarbeitung autobiografischer Erlebnisse erzielt. Dem Text der Erstausgabe von 1850 ist das dazugehörige Kapitel aus Hackländers Autobiografie "Der Roman meines Lebens" von 1878 beigestellt. Meisterhafte Illustrationen von Arthur Langhammer und eine vollständige Bibliographie aller bisherigen Ausgaben ergänzen die Neuauflage des Werkes.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 12.08.2004

Rolf Vollmann stellt Friedrich Wilhelm Hackländer als einen der neben Karl Gutzkow, Willibald Alexis und Friedrich Spielhagen erfolgreichsten Schriftsteller seiner Zeit vor und findet auch den Roman "Handel und Wandel", von dem jetzt die 9. Auflage von 1888 im Nachdruck vorliegt, immer noch lesenswert. Die Geschichte vom armen Kaufmann, der nach Intrigen und wirtschaftlichem Erfolg seine große Liebe heiratet, ist autobiografisch geprägt, was man nicht zuletzt der "dankenswerterweise" im Anhang abgedruckten Passage aus der Autobiografie von Hackländer entnehmen kann, informiert Vollmann. Wenn man auch den Eindruck bekommt, als hätten die Autoren des 19. Jahrhunderts wie Hackländer ihre Kindheits- und Jugenderlebnisse in allzu "aufklärende, verlogene Rückblicke" verpackt, so der Rezensent kritisch, findet er dennoch die Lektüre lohnenswert, weil man viel über die Schriftsteller und ihre Zeit erfährt.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren