Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.05.2000
Günter Busch ist restlos begeistert von diesem Bildband. In seiner ausführlichen Rezension schildert er, was dieses Buch zu bieten hat. Es ist "in Format und Aufmachung unübersehbar die endgültige Dokumentation eines künstlerischen Lebenswerks", stellt der Rezensent fest. Die Verfasserin habe sich darin als "engagierte Wissenschaftlerin" gezeigt, die sehr genau und kompetent das Werk Wimmers dokumentiere und interpretiere. Busch lobt die "Akribie und durchgängige Systematik", mit der sie sich ihrem Forschungsgegenstand genähert habe, auch wenn sich dadurch einige Wiederholungen ergeben würden. Wenn das Buch seinen akademischen Charakter auch nicht verbergen könne - es ist aus einer Dissertation entstanden - gehe es im "gedanklichen und sprachlichen Zugriff über das Nur-Akademische hinaus", bemerkt der Rezensent beeindruckt. In einer eingehenden Betrachtung der einzelnen Teile des Bandes hat er nur Gutes anzumerken. Im ersten Hauptteil sei knapp und genau sowohl der biographische Hintergrund rekapituliert, sowie die künstlerischen Voraussetzungen Wimmers skizziert. Der zweite Teil lasse mit seinen behutsamen Interpretationen "schrittweise das Bild des Gesamtwerks entstehen". Er biete "Sachinformationen, die die übliche kunstgeschichtliche Betrachtungsweise nur zu oft ausspart", bemerkt Busch anerkennend. Der dritte Teil schließlich, der das eigentliche Werkverzeichnis umfaßt, wird vom Rezensenten wegen seiner ausführlichen Sachangaben und seinen "interpretierenden Beobachtungen zu Form und Ausdruck" gelobt. Und so sei das Buch nicht nur dem "professionellen Benutzer" von großem Nutzen, wie der Rezensent abschließend hervorhebt, sondern habe auch dem einfachen "Kunstfreund" viel zu sagen.
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