Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 10.02.2012, 17.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Herbert J. Wimmer

Der Zeitpfeil

Roman

Cover: Der Zeitpfeil

Sonderzahl Verlag, Wien 2004
ISBN-10 3854492111
ISBN-13 9783854492115
Gebunden, 216 Seiten, 16,00 EUR

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Klappentext

"Der Zeitpfeil" ist der Roman der Gegenwart: quer durchs Leben, das ein global urbanes ist, einen Tag lang, der in jedem Jahr immer wieder aufs Neue einen Tag lang ist. Von Wien bis chicago, von Rom bis Berlin, vom Espresso Schnittstelle ins Cafe Interface und ins Gasthaus Zeitner bewegen sich die Menschen in den Verwirbelungen ihrer Bewusstseinskaskaden: aufeinander zu, aneinander vorbei, ineinander hindurch. "Der Zeitpfeil" ist der Roman der Schnittstellen von Physik und Psychologie, von Naturwissenschaft und (Inter-)Subjektivität, von Intellekt und Emotion, also ein Roman der produktiven Paradoxien...

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 03.07.2004

Als "beachtlich" lobt der mit "F. Hs." zeichnende Rezensent den von Herbert J. Wimmer vorgelegten Roman "Der Zeitpfeil", und obwohl Wimmer an der Kleinschreibung festhalte - diesem "rührend altmodischen Gewand der Avantgarde" -, könne man getrost behaupten, er befinde sich "ganz an der Spitze des Zeitpfeils". Bei seinen Streifzügen durch "die kleine Großstadt" Wien folge der Leser den geistigen Monologen verschiedener Figuren (Schriftsteller, Filmemacher, Malerin, Journalisten), die ihn mit "theoriegestütztem Scharfsinn" durch "Straßen, Lokale und durch den Zeitgeist" führen, der aus den Medien wie aus "senkgruben der gesinnung" (Zitat Wimmer) quillt. Doch gerade dann, wenn Wimmer sich in die Niederungen des "praktischen Tagtäglichen" begebe, gelingen ihm "großartige Szenen", schwärmt der Rezensent und denkt dabei vor allem an jene mit dem trinkenden Stammgast. Und so ist sein Fazit auch überaus wohlwollend: "Mit einer mächtig atmenden Sprache zeichnet Herbert Wimmer hier das präzise EKG des abgründig goldenen Wiener Herzens."

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