Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Friedrich II., Voltaire

Voltaire / Friedrich der Große: Briefwechsel

Französisch - Deutsch

Cover: Voltaire / Friedrich der Große: Briefwechsel

dtv, München 2004
ISBN-10 3423131950
ISBN-13 9783423131957
Kartoniert, 656 Seiten, 14,50 EUR

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Klappentext

Herausgegeben und aus dem Französischen von Hans Pleschinski. Die Korrespondenz zwischen dem "Dichter-Philosophen und dem Philosophen-König" erscheint hier in völlig revidierter Neuausgabe. Aus dem bis 1778, über 42 Jahre hinweg anhaltendem Briefwechsel zwischen dem französischen Philosophen Voltaire und dem Preußenkönig Friedrich dem Großen traf Hans Pleschinski eine Auswahl von 245 Briefen, die er übersetzte und kommentierte. Die Korrespondenz der beiden bedeutenden Vertreter der Aufklärung streift, was den Menschen bewegt - damals wie heute: Gibt es einen Gott? Was ist der Ruhm? Ist Berliner Porzellan besser als chinesisches? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Sind die Deutschen dumm oder können sie sich bessern?

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 12.06.2004

Am 8. August 1736, so der mit "lx" zeichnende Rezensent, schrieb Friedrich der Große den ersten Brief an Voltaire, und zwar einen äußerst schmeichelhaften Brief, in dem sich ein Satz wie "Ohne Sie in einen unwürdigen Weihrauch zu hüllen, kann ich Ihnen versichern, dass ich in Ihren Werken Schönheiten sonder Zahl entdecke" schon fast "karg" ausnimmt. Der damit begonnene Briefwechsel dauerte 42 Jahre und überdauerte, laut Rezensent, auch manche zeitweilige Delle in der Freundschaft der beiden Briefeschreiber, etwa die Affäre Hirschel, der Voltaire mit dem bissigen Vorhaben begegnete, "ein kleines Wörterbuch für Könige" zu verfassen ("Mein Freund bedeutet: mein Sklave, mein lieber Freund bedeutet: Sie sind mir völlig gleichgültig"). Insgesamt hat der Rezensent die Lektüre der von Hans Pleschinski ausgewählten und übersetzten 245 Briefe genossen und sich am "waghalsigen" Wechsel zwischen "hochkarätiger Ironie, nonchalant kommentierter Zeitgeschichte" und banalen Geschirrgesprächen erfreut.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren