Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Sir Peter Ustinov

Die Reisen des Sir Peter

Alle Geschichten von unterwegs

Deutsche Grammophon, 2004
ISBN-10 3829113943
ISBN-13 9783829113946
Hörbuch, 18,00 EUR

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Klappentext

2 Audio-CDs. 146 Min. Sprecher: Herman Lause. Sir Peter ist eigentlich immer unterwegs. Er steht in Reykjavik auf der Bühne, inszeniert eine Prokofjew-Oper am Bolschoi Theater in Moskau, gastiert mit seiner One-Man-Show in Berlin und feiert Weihnachten unter Palmen am thailändischen Strand. In Rom hält er eine Rede zur feierlichen Neueröffnung der einst unter Kaiser Nero erbauten Villa Aurea, bei der Ankunft in New York wundert er sich über die Frage, ob er einen gewaltsamen Sturz der US-Regierung beabsichtige, vor dem Sommerpalast des Maharadscha von Mysore spielt er Elefanten-Polo und in Südafrika begegnet er Nelson Mandela.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 09.06.2004

Unnachahmlich war Sir Peter Ustinov. Das stellt Konrad Heidkamp gleich zu Beginn mal fest. Dazu gehört, dass man die Geschichten, die er erzählt, "nicht nacherzählen" kann. Nichts zu machen, deshalb lässt es der Rezensent auch bleiben, liefert nur Stichworte zu Witzen, deren Rest sich dann denken kann, wer sie kennt. Aber mehr noch gilt, so Heidkamp, dass dieses Erzählen "an diese Stimme gebunden" war, "an diese Pausen, an dieses wunderbar 'inperfekte' Deutsch". Und so schön es sei, die hier versammelten Reisegeschichten aus den Jahren 1993 bis 2001 nun auch zu Gehör zu bekommen, so wenig reiche die Lesung von Hermann Lause an das Original heran. "Zu oft rollen die Rrrrs", das Bemühen, Ustinov nachzuahmen, muss misslingen und misslingt. Leider ist auch die Edition als solche wohl allzu schnell auf den Markt geworfen worden, bedauert Heidkamp, denn es fehlen Kapitelangaben, ein Manko, das mit der gleich doppelten Verwendung derselben "Plattitüden" gewiss nicht gut zu achen ist.

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