Bücherschau der Woche
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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Jorge Semprun
Blick auf Deutschland
Klappentext
Aus dem Spanischen von Michi Strausfeld, aus dem Französischen von Joachim Meinert und Bernhard Dieckmann. Parallel zu seinem erzählerischen Werk meldet sich Jorge Semprun - unbequem und beharrlich - immer wieder mit seinen Reden zu Wort. In diesem Buch werden, zum großen Teil erstmals in deutscher Sprache, seine wichtigsten vorgelegt - angefangen von der Römerberg-Rede 1986 (in der er die Einheit Deutschlands vorwegnahm) bis zur Rede zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 2003 im Deutschen Bundestag. All die großen Themen Sempruns klingen an: Erinnerung, Trauerarbeit, die zwei Totalitarismen, aber auch die aus seiner geographischen Lage und seiner historischen Erfahrung resultierende besondere Aufgabe Deutschlands in einem erweiterten Europa.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.03.2004
Walter Haubrich zeigt sich von diesem Band mit Vorträgen, die der spanische Schriftsteller und Politiker zu verschiedenen Anlässen seit 1986 über Deutschland und die Deutschen gehalten hat, sehr eingenommen. In diesem Band ist "kein einziger überflüssiger Satz" enthalten, lobt der Rezensent begeistert. Er preist den Scharfsinn und die "große Präzision", mit der sich Jorge Semprun mit den Ideologien des 20. Jahrhunderts auseinandersetzt und meint, kaum ein anderer habe sich derart "intensiv" mit den "großen politischen Bewegungen" befasst. Der Autor hat gegen das faschistische Regime unter Franco und in der französischen Resistance gegen die Deutschen gekämpft und war Häftling des KZ Buchenwald, informiert der Rezensent. Dennoch habe er seit seiner Kindheit eine enge Beziehung zur deutschen Sprache, betont Haubrich. Die Vorträge sind allerdings alle auf französisch oder spanisch gehalten worden und bis auf wenige Ausnahmen, die bereits in Übersetzung vorlagen, von Michi Strausfeld und anderen trotz zum Teil sehr "komplexer" Thematik in ein "leicht eingängiges Deutsch" übersetzt worden, wie Haubrich angetan bemerkt.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








