50 farbige Abbildungen und bedruckter Schuber. Nicht die kunstwissenschaftliche Rezeption des genialen Renaissancekünstlers steht im Mittelpunkt dieses Buches, sondern der Mensch Michelangelo und dessen eigener Blick auf sein Werk, seine Umwelt und seine Zeit. In zahlreichen Selbstäußerungen, die aus Briefen, seiner Dichtung und den von Zeitgenossen aufgezeichneten Gesprächen mit Michelangelo entnommen sind, entsteht ein unverfälschtes und unmittelbares Bild des Künstlers. So gewinnt man auch einen neuen Blick auf die Kunst des berühmten Michelangelo.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.12.2003
Sichtlich genervt ist der Rezensent Hans Jakob Meier vom Ton, der in den Texten dieser Michelangelo-Monografie vorherrscht. Deren Verfasserin Georgia Illetschko nämlich ist mit dem Kunst-Genie per Du und schmeißt sich locker und flockig an ihn ran. Noch im Imitat, an dem sich die Rezension persiflierend versucht, liest sich das so richtig dämlich. Gelobt wird freilich auch, nicht der Bildband als solcher - den findet Meier "gefällig" -, aber doch der Anhang zur Biografie und die Werkübersicht. Ja, und "hinreißend und oft ergreifend" seien die Texte von Michelangelo selbst, die sich offenbar auch finden in diesem Buch.
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