Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Anne Chaplet

Schneesterben

Krimi

Cover: Schneesterben

Antje Kunstmann Verlag, München 2003
ISBN-10 3888973368
ISBN-13 9783888973369
Gebunden, 320 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Einen Winter, in dem so viel Schnee fällt, hat man in Klein-Roda lange nicht erlebt. Und dass er so lange liegen bleibt, noch seltener. Als es endlich taut, sind alle erleichtert, auch Paul Bremer, der Schneeschippen hasst - wie alle ehemaligen Städter, obwohl er schon lange in Klein-Roda wohnt. Unter dem Schnee lag manches verborgen, was jetzt ans Tageslicht kommt - auch die Leiche von Michael Hansen, dem bekannten Kriegsreporter, der nicht in fernen Krisengebieten, sondern auf der Schotterstrasse vor einem einsamen Ferienbungalow zu Tode kam. In ihrem fünften Kriminalroman kehrt Anne Chaplet an den Schauplatz ihres ersten Romans "Caruso singt nicht mehr" zurück und erzählt eine ungeheuerliche Geschichte, eine Geschichte von Schuld und Sühne, von Zufall und Schicksal, von kindlicher Grausamkeit und grausamen Erwachsenen und vom Fluch der Erinnerung.

Rezension Perlentaucher

Über dieser Abstraktionsschicht, auf der Wer-war's-Ebene, ist "Schneesterben" technisch so konservativ erzählt wie die meisten Krimis. Der Erzähler weiß genau, was passiert ist, und verteilt sein Wissen mit Hilfe von allerlei Tricks so, wie es der Spannung dient. Das ist geschickt gemacht. Über einige Einzelheiten kann man streiten...
Lesen Sie mehr von Michael Schweizer in 'Mord und Ratschlag'

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

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