Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 03.02.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Eddy Joe Cotton

Train days

Auf Güterzügen durch die Weiten Amerikas

Cover: Train days

Malik Verlag, München 2003
ISBN-10 3890292534
ISBN-13 9783890292533
Gebunden, 320 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Als Eddy Joe Cotton neunzehn war, ließ er an einem kalten Wintermorgen seinen alten Hippie-Vater in Denver, Colorado, zurück. Er wußte nicht, wo seine nächste Bleibe sein würde, nur, daß er gute Stiefel hatte und unterwegs sein wollte. Irgendwann springt er auf einen Zug, und mit dem Fahrtwind erfasst ihn ein Sog, der ihn zehn Jahre auf Güterwaggons durch die Weiten Amerikas driften läßt. Wie die Hobos, jene Arbeiter, die zur Zeit der Eisenbahnerschließung auf Achse waren, zieht er durchs Land, verdient zwischendurch Geld oder auch nicht.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 01.12.2003

Stefan Fischer ist überrascht von Eddy Joe Cotton und zieht seinen Hut. Denn Cotton sei zwar ein "Stänkerer" und seine Prosa "ungeschliffen", trotzdem habe er mit dem Bericht über seine Zeit als Hobo einen "dokumentarischen Bildungsroman" geschrieben. "Mitunter selbstgefällig" berichte Cotton, wie er als Tramp auf amerikanischen Güterzügen quer durch den Westen der USA reiste, mit dem unerreichten Ziel Mexiko, letzten Endes aber nur um des Reisens willen. Mit Romantik hat das Fahren in den "stockdunklen Verliesen" nicht viel zu tun, weiß Fischer nach der Lektüre. Andererseits berichte Cotton von beinahe endlosen Augenblicken und fast religiöser Ergriffenheit, die er "da draußen" erfahren habe, und diese Spannung zwischen Realismus und Ekstase macht für Fischer das Buch interessant.

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Archiv: Bücherschauen

Für ein Happy End

03.02.2012: Die FAZ versinkt in William Trevors sehr irischem Roman "Turgenjews Schatten", der von der Liebe zweier Menschen erzählt, die einfach nicht für das Leben gerüstet sind. Die SZ liest Krimis von Buddy Giovinazzo, verübelt ihm aber, dass er den literarischen Wahnsinn zum Tiefstpreis verschleudert. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Hanna Krall: Rosa Straußenfedern

30.01.2012: Briefe, Fragmente, Zettel und Erzählungen erzählen vom Leben der polnischen Autorin Hanna Krall, ihrer Freunde und Zeitgenossen. Der Zweite Weltkrieg, die Volksrepublik Polen, Solidarnosc, vergegenwärtigen sich in ihrer Biografie. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Rosa Straußenfedern". Mehr lesen

Peter Nadas: Parallelgeschichten

26.01.2012: Peter Nadas erzählt die Geschichte der Budapester Familie Demen und ihrer Freunde, deren persönliche Schicksale mit der ungarischen und deutschen Vergangenheit verknüpft sind. Meilensteine in diesem gewaltigen Epos sind die ungarische Revolution 1956, der ungarische Nationalfeiertag am 15. März 1961 und, rückblickend, die Deportation der ungarischen Juden 1944/45 sowie die dreißiger Jahre in Berlin. Lesen Sie hier einen Auszug aus Nadas' Roman "Parallelgeschichten". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren