Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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Klappentext
Ein stabiles Pappbilderbuch mit sieben großformatigen Bildern, die ganz unterschiedliche Orte zeigen: ein Mehrfamilienhaus mit Garten, einen Bauernhof mit Feldern und Wiesen, einen Bahnhof, ein Museum, eine Baustelle, einen Marktplatz, ein mehrstöckiges Kaufhaus und einen Park. Jede Seite ist angefüllt mit unzähligen Gegenständen und überall tummeln sich Kinder und Erwachsene, fahren mit dem Bus, arbeiten auf der Baustelle, spielen im Kindergarten, füttern die Enten im Park. Und ganz nebenbei erzählt R. S. Berner kleine Bildgeschichten, wie von der Frau, die immer wieder den Bus verpasst, oder von der Jagd nach dem entflogenen Papagei.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 28.01.2004
"Liebe und Aufmerksamkeit für's Detail" bescheinigt Christine Jenny den Bildgeschichten der deutschen Bilderbuchillustratorin Rotraut Susanne Berner. Das Buch bestehe, so berichtet die Rezensentin, aus sieben großformatigen Bildern: so Beispiel aus einem nach vorne geöffneten Mietshaus, einem Bauernhof, einer Baustelle, einem Marktplatz und einem mehrstöckigen Kaufhaus mit Parkplatz. Die "etwas altmodisch-nostalgisch" Bilder laden aber nach dem wohlwollenden Urteil der Rezensentin durch ihren "Reichtum an unzähligen Gegenständen" zum Hinschauen ein.
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Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 27.11.2003
"Für Strukturalisten ab 3 Jahre" empfiehlt ein hingerissener Benedikt Erenz dieses Buch. Auf acht "riesenformatigen dicken Pappseiten" hat Rotraut Susanne Berner regelrechte Bühnenbilder entworfen. So viele Geschichten stecken in diesen Bildern, so viele Figuren, die man auf jeder Seite neu suchen muss, dass sich Kinder in "prasselnde Fragefeuer" verwandeln, warnt Erenz. Berner sei eine "meisterliche" Schülerin der alten Meister aus Holland, die zugleich alle Tonarten beherrsche: vom "Albernen ins Fröhliche, wie Kinder es lieben".
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 19.11.2003
Ein Buch nur mit Bildern birgt die Gefahr, für Vorleser und Zuhörer zur ermüdenden Tortur zu werden, weiß Rezensent Martin Scholz, weil es nur mehr als Vorlage zum Abfragen dient ("Wo ist das Vögelchen?"). In Rotraut Susanne Berners "Winter-Wimmerlbuch" geht es dankenswerterweise abwechslungsreicher zu, freut sich Scholz, denn die Autorin biete "jede Menge Futter für spannende und witzige Erzählungen". Auf sieben großformatigen Bildern zeigt Berner die kleinen Abenteuer des Alltags auf so liebevolle Weise, dass den Rezensenten nach eigenem Bekunden das Übermaß an politischer Korrektheit nicht weiter gestört hat.
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