Der letzte Frühsommer unseres Jahrtausends lastet bleiern auf Wien, als eine Reihe bizarrer Schwerverbrechen das Wiener Sicherheitsbüro aus seiner Lethargie reißt. Kommissarin Mimi Sommer ahnt bald, dass diesen Taten mit herkömmlicher Polizeiarbeit nicht beizukommen ist. Und so findet sie sich in einem aufgelassenen, von einer Armee von Tauben bewohnten Bahnhof östlich von Wien wieder, dem Refugium des letzten praktizierenden Exorzisten Österreichs.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 03.05.2000
Hat sich der Rezensent amüsiert? Hans Christian Kosler mag es nicht zugeben. Er schätzt den Autor, lobt seine "wohltuend kurzen, meistens pointierten" Sätze, in denen der schwarze Humor durchklinge, wie ihn "von H. C. Artmann bis Qualtinger" jeden gute Wiener Autor auszeichnet. Aber das Sujet! Kurz berockte Blondine beißt Radio-DJ vor einer Würstelbude in die Brustwarze - mit vampirischen Folgen. Ungeheuerlich und haarsträubend! Dass der Autor seine Leser unbedingt unterhalten möchte, hat der Rezensent "gemerkt". Nur beim nächsten Mal, da sollte Molden vielleicht doch einen Stoff finden, der "seinen beträchtlichen schriftstellerischen Fähigkeiten gerecht wird".
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…