Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Bernhard Robben. Jozef Pronek wird in Amerika vom Bosnienkrieg überrascht und an der Heimreise gehindert. Jetzt sucht er einen Platz in diesem neuen Land, das er nicht versteht. Er sucht Arbeit, Liebe und Schutz vor dem Schmerz, der sich in ihm ausdehnt. Der Krieg in seiner Heimat zieht eine Demarkationslinie durch sein Leben. Vorher - das ist Sarajewo, das ist die Kindheit in einer Stadt, in der das Leben keine Grenzen kennt, das sind die überschäumenden Gefühle beim Hören von Beatles-Songs, das ist die erste Liebesnacht. Nachher - das ist tief im Innern gefrorene Angst, das ist die Einsamkeit eines entwurzelten Menschen, der nicht mehr weiß, wo er hingehört.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 15.11.2003
"Das Ich als ein Anderer" benennt der Rezensent Alexander Breitenstein als "zentrales Thema" dieses "fantastischen Epilogs" auf das Leben des Ukrainers Jewgenjew Pick, der sich proteisch als Spion und Doppelagent durchs Leben und durch Asien schlägt und immer zeitgeschichtlich rechtzeitig die Seiten wechselt. Doch nicht nur das, Pick sei auch ein "begnadeter Erzähler", der den Leser in seinen "Bann" ziehe mit seinem "wahren" Geflunker. Pick allerdings sei nicht der einzige Erzähler: "Immer neue" Figuren nehmen Joseph Pronek (wie sich Pick auch nennt) "in den Blick" und lassen Proneks Identität "nachhaltig verschwimmen". Chronologie, so Breitenstein, ist dabei Lesersache. Was sich daraus für den Rezensenten ergibt, ist ein "privatmythologisch aufgeladenes" historisch-poetisches Bild, ein "leicht fantastischer Realismus". Besonders Proneks Jugendjahre im Sarajewo der Siebziger und Achtziger - Autor Alexsandar Hemon wurde dort geboren - haben den Rezensenten sichtlich beeindruckt. Niemand, so Breitenstein, hat die "schlecht gelüftete Wirklichkeit des Ostblocks" besser beschrieben, als Hemon in dieser "virtuosen" Geschichte, in der das "Wahre" im "Flüchtigen" liegt.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








