Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 08.02.2012, 16.40 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Martin Heidegger, Bernhard Welte

Briefe und Begegnungen

Cover: Briefe und Begegnungen

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2003
ISBN-10 3608910778
ISBN-13 9783608910773
Gebunden, 193 Seiten, 20,00 EUR

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Klappentext

Mit den vorliegenden Briefen und Aufsätzen liegt eine ganz eigene Einführung in das Denken Martin Heideggers vor. Denn der Religionsphilosoph Bernhard Welte wurde für Martin Heidegger zu einem der wichtigsten Gesprächspartner in seinen letzten Jahren vor seinem Tod am 26. Mai 1976. Er bat Bernhard Welte, an seinem Grab zu sprechen, eine Ansprache, die in die vorliegende Sammlung aufgenommen wurde. Welte setzte sich besonders mit der Situation des Menschen, der Obdachlosigkeit und Geschichtlichkeit menschlicher Existenz auseinander, wie Martin Heidegger sie gekennzeichnet hatte. Die Frage nach dem Nichts und nach Gott rücken immer wieder in den Vordergrund und bezeichnen einen der wichtigsten Denk-Wege Heideggers.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 10.07.2003

In diesem Briefwechsel zwischen Martin Heidegger und dem Religionsphilosophen Bernhard Welte werde deutlich, dass dessen Bruch mit dem Katholizismus weniger eindeutig war, als oft angenommen wurde, stellt Ludger Lütkehaus fest. Welte, der bei der Beerdigung Heideggers "auf dessen ausdrücklichen Wunsch" die Totenrede gehalten halt, deutet Heideggers Philosophie weder "nihilistisch" noch "atheistisch", so Lütkehaus. Vielmehr schlägt er Verbindungen zum heiligen Thomas und zu Meister Eckhard, was den Rezensenten im ersten Fall mehr, im zweiten weniger überrascht. Lobend erwähnt Lütkehaus den eingehenden und vorurteilsfreien Kommentar der Herausgeber zu den "Briefen und Begegnungen".

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Archiv: Bücherschauen

Seefahrergeschichten

08.02.2012: Die SZ feiert Michael Ondaatjes Geschichte seiner Schiffspassage von Sri Lanka nach England "Katzentisch". Auch Petur Gunnarssons Kindheitserinnerungen "Punkt Punkt Kommas Strich" kann sie sehr empfehlen. Als großes Vermächtnis würdigt die NZZ die "Römische Sozialgeschichte" des ungarischen Althistorikers Geza Alföldy. Sehr beeindruckt ist sie auch von Norbert Hummelts neuem Gedichtband "Pans Stunde". Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Hanna Krall: Rosa Straußenfedern

30.01.2012: Briefe, Fragmente, Zettel und Erzählungen erzählen vom Leben der polnischen Autorin Hanna Krall, ihrer Freunde und Zeitgenossen. Der Zweite Weltkrieg, die Volksrepublik Polen, Solidarnosc, vergegenwärtigen sich in ihrer Biografie. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Rosa Straußenfedern". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren