Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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Klappentext
Aus dem Englischen von Benjamin Schwarz. Als Douglas Adams am 11. Mai 2001 in Santa Monica an den Folgen eines Herzinfarkts verstarb, hinterließ er eine riesige Fangemeinde, die seit Jahren sehnsüchtig auf neue Werke des genialen Briten wartete. Lachs im Zweifel ist sein einzigartiges Vermächtnis, enthält es doch erstmals die ersten elf Kapitel eines neuen Romans, an dem der Autor bis zu seinem Tod arbeitete. Das Buch wird komplettiert von einer eindrucksvollen Werkschau seiner wichtigsten Artikel, Kolumnen, Kurzgeschichten und Interviews, die seine Frau nach seinem Ableben fand und die viel über den Menschen Douglas Adams und sein Werk aussagen.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 02.02.2004
Passend zu Douglas Adams' "schrulligem Witz" und seiner "sprunghaften Intelligenz" findet Rezensent Burkhard Müller das Fragmentarische dieses Bandes. Auch wenn viele der Texte aus dem Nachlass des verstorbenen Adams' in der ein oder anderen Form bereits publiziert sind und sich gelegentlich Überschneidungen ergeben, lohnt sich die Lektüre, meint er. Denn hinter Adams' Witzen stecke immer eine philosophische Idee - eine Anspielung auf die beste aller möglichen Welten oder den kategorischen Imperativ - , die in der Kürze dieser "Gelegenheitsarbeiten" besser zum Tragen komme als in einem Roman. Und diese philosophischen Ideen tröstet den Rezensenten dann auch darüber hinweg, dass Adams' "aufgekratzter Humor" gelegentlich über die Stränge schlägt. Ins Schwärmen gerät Müller über die short story "Kekse", die "vielleicht beste Kurzgeschichte aller Zeiten", die schon für sich allein den Kauf des Bandes rechtfertigen würde. Weniger überzeugend findet er dagegen das titelgebende Romanfragment "Lachs im Zweifel": Die Szenarios sind zwar reizvoll, doch wie sie in Zusammenhang stehen sollten, bleibt im Dunkeln, meint er.
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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 05.06.2003
Für Frank Schäfer ist Douglas Adams Kult und nach seiner Einschätzung hat sich der amerikanische Autor mit seiner fünfbändigen (sic!) Trilogie "Per Anhalter durch die Galaxis" ins "kollektive Gedächtnis einer ganzen Generation eingeschrieben". Deshalb findet er es auch begrüßenswert, dass nun postum ein Nachlassband mit verschiedenen Texten vom Interview bis zum Romanfragment erschienen ist. Insbesondere das Romanfragment findet der Rezensent wegen seines für Adams typischen "Crossover von Private-Eye, Fantasy-Persiflage und philosophischer Meditation" sehr unterhaltsam und gut lesbar, auch wenn es seinerzeit vom Autor verworfen wurde. Nicht alle Texte in dem Band sind derart "witzig", doch für Schäfer sind sie alle interessant, weil man in ihnen, wie er lobt, einiges über Adams erfahren kann.
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