Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 14.04.2000
Beeindruckt zählt Christoph Egger die "zuvor ungenutzten" Quellen auf, aus denen die Autoren dieses Bandes geschöpft haben: Korrespondenzen, Berichte von Zeitzeugen, Drehbücher, Zeitungsartikel, Klassenbücher und Akten. Der Band, zeichnet "angenehm lesbar" die Geschichte des Filmregisseurs Billy Wilder bis zu seiner Emigration in die USA nach, lobt Egger. Darüber hinaus verstehe man nach der Lektüre viel besser, was Wilder an seinen amerikanischen Filmstoffen angezogen hat: "Man kennt jetzt den Erfahrungshintergrund für die Wahrhaftigkeit und unsentimentale Menschlichkeit der Filme".
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…