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zuletzt aktualisiert 18.03.2010, 09.52 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Emil Zopfi

Steinschlag

Roman

Cover: Steinschlag

Limmat Verlag, Zürich 2002
ISBN-10 3857914084
ISBN-13 9783857914089
Gebunden, 215 Seiten, 23,00 EUR

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Klappentext

Nur weil kein Mann erreichbar war, wird die junge Bergführerin Andrea vom alten Amstad mitgenommen für eine Rettungsaktion. Man traut ihr nicht viel zu, und überhaupt, wieso muss die sich ausgerechnet in dieser Gegend niederlassen? Nach einer Stunde finden sie die gesuchte Frau. Sie ist tot. Aber warum will Amstad, dass es ein Unfall war? Oder sieht Andrea tatsächlich zu viele Krimis? In diesem Jahr wird ihr alles ein wenig zu viel. Sie versucht sich als Bergführerin selbständig zu machen. Ihr Vater hätte es lieber gesehen, sie wäre zur Polizei gegangen, wie er seinerzeit. Kommt dazu, dass plötzlich eine junge Thai bei ihm wohnt, das ist sehr gewöhnungsbedürftig. Kommt dazu, dass sie selber mit den Männern hadert. Und jetzt diese Tote, mit der etwas nicht stimmt. Ihr Vater will unbedingt, dass sie diesen "Fall" löst...

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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 05.02.2003

"Steinschlag" funktioniert nach Angaben der wohlwollenden Rezensentin Beatrice Eichmann-Leutenegger auf zwei Ebenen: als Geschichte übers Bergsteigen mit faszinierenden "Passagen aus der Stein- und Eiswelt" ebenso wie als Krimi. Sogar ein kleiner Gender-Diskurs ist in die Geschichte von einer Bergführerin eingebaut. Der Autor ist nach Information der Rezensentin selbst ein "vorzüglicher Alpinist", und dieser Hintergrund ist seiner Erzählung auch anzumerken: Er schreibt mit "verhaltener Leidenschaft" und schafft es gleichzeitig, "die Gefahren romantisierender Beschreibungen zu meiden", berichtet die Rezensentin. Die Auflösung der Geschichte trotz zwar nach Eichmann-Leuteneggers Meinung allen Regeln der Wahrscheinlichkeit, doch über diesen kleinen Mangel schaut die Rezensentin bei diesem gelungenen Roman gerne hinweg.

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